Hier die Videos der IDM Saison 2021 auf einen Blick :-)

Viel Spaß beim nochmal anschauen 🙂 als kleine Hilfe findet Ihr unterhalb den Links die Zeiten wo die Seitenwagenrennen anfangen.

Das Samstag – Rennen der IDM in Most mit sehr schönen Szenen aus dem Mittelfeld. (wir sind oft im Bild)

Die Seitenwagen fangen an bei 2:30:30


Das Sonntag – Rennen der IDM in Most, auch hier nicht nur die Spitze im Bild. (wir sind oft im Bild)

Die Seitenwagen fangen an bei 2:06:51


Das Samstag – Rennen der IDM in Schleiz, zum ersten mal mit vielen Zuschauern, gute Szenen aus dem Mittelfeld. (wir sind oft im Bild)

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 3:04:57


Das Sonntag – Rennen der IDM in Schleiz und wir sind wieder oft im Bild.

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 1:44:15


Das Samstag – Rennen der IDM in Assen.

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 3:24:15


Das Sonntag – Rennen der IDM in Assen.

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 5:02:57


Das Samstag – Rennen der IDM vom Red Bull Ring.

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 3:34:09


Das Sonntag – Rennen der IDM vom Red Bull Ring.

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 8:06:50


Das Samstag – Rennen der IDM vom Hockenheimring.

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 3:06:34


Das Sonntag – Rennen der IDM vom Hockenheimring.

Die Seitenwagen fangen an bei ca. 2:47:47


Viele Grüße, euer Markus

3. Platz in der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft (IDM) – Klasse Sidecar

Bilder sagen mehr als tausend Worte – ein kleiner Traum ist in Erfüllung gegangen – keiner von uns hätte im Frühjahr daran geglaubt das dies möglich sein könnte – das komplette Team ist überglücklich und freut sich das sich die viele Arbeit rentiert hat und das vieles richtig gemacht wurde! 🙂

Kaum machbar – hätten wir im Winter/Frühjahr gesagt, wenn uns einer gefragt hätte, ob wir in der Saison 2021 aufs Podium fahren oder am Ende der Saison in den Top 3 der IDM – Sidecar (drittbester von ganz Deutschland) …

Vielen Dank an Alle die uns das ermöglicht haben …

Unsere Sponsoren

  • die Einzelperson die uns mit Ihrem Vereinsbeitrag unterstützt
  • die kleinen privaten Zuwendungen von unseren Fans
  • die Firmen die uns Rabatte auf die benötigten Teile geben
  • die Firmen die uns mit Material sponsern
  • die Firmen die uns in Ihrem Rahmen finanziell unterstützen
  • die Firma / Privatperson die plötzlich sich zu einem Hauptsponsor entwickelt hat

Bitte entschuldigt dass ich hier keine Namen nenne …

Das Team

  • Fritze und Uwe ohne euch beide wäre das Projekt gar nicht möglich
  • Fritze – Andreas Hölzig – danke für Deinen Einsatz, das entgegengebrachte Vertrauen und die tolle Arbeit
  • Lars, Holger, Axel, Max – danke für Eure Hilfe und eure Unterstützung
  • Kathrin – danke für die Rolle des Ersatzbeifahrers, für das Anpacken, das Organisieren, das Fahren – schön das du im Team bist
  • Ondrej – danke für dein Vertrauen in mich und das ganze Team – wir haben uns so gut eingespielt, es wäre super wenn wir in 2022 so weiter machen könnten
  • Marek und Petr – vielen dank für eure Hilfe und das immer genaue prüfen, dadurch wurden einige Fehler vermieden
  • Martha – vielen Dank für deine Organisation und die vielen tollen Bilder … Grüße auch an Lenka und Zlatka
  • danke an alle Ehepartner, Lebensgefährten, Familienmitglieder, Freunde die an der einen oder anderen Stelle zu kurz gekommen sind …

Hier nun noch eine kleine Zusammenfassung der beiden letzten Rennwochenenden in Hockenheim und Oschersleben – zeitlich hatte ich es leider zwischen den Veranstaltungen nicht geschafft die Rennberichte zu Schreiben.

Hockenheimring ist das Heimrennen für mich, nur etwas über eine Stunde Anreise und eine Strecke die mir gefällt, die mir liegt. So war es dann auch nicht überraschend dass wir vom ersten Training an gut unterwegs waren … im freien Training noch auf P7 vielen wir im Q1 und Q2 auf einen sehr guten 8ten Startplatz zurück. Wir waren damit sehr zufrieden, unsere Test hatten funktioniert und die Technik ließ uns auch nicht im Stich! Auch hier in Hockenheim haben wir uns in der Rundenzeit um über 3 Sekunden verbessert, damit setzten wir den positiven Trend der Saison fort und sind somit näher an die Spitzenteams ran gerückt! 🙂

Ein Highlight dieses Wochenendes war unser erstes Bobbycar Rennen am Freitag Abend, dies sorgte im Sidecar Fahrerlager für eine gute Stimmung und bescherte unserem Team einen Pokal. 🙂

Am Samstagnachmittag dann der Start zum ersten Rennen – dieser gelang uns sehr gut und wir konnten der Spitze sehr gut folgen. Im ersten Moment fühlte es sich so an als könnten wir auch an der Spitze dran bleiben, aber dies war leider nur in den ersten 1,5 Runden so, denn durch ein paar Regentropfen war die Strecke in dieser Zeit sehr rutschig und die Top-Teams konnten noch nicht Ihre Leistung auf die Straße bringen.

In den weiteren Runden trocknete es ab, die Top-Teams steigerten die Rundenzeiten und wir konnten leider nicht dran bleiben … aber wir schafften es uns von unseren Verfolgern ein klein wenig abzusetzen, sodass wir in der 3. Runde auf Position 6 lagen. Durch Fehler von mir verringerte sich der Abstand zu unseren Verfolgern in den nächsten beiden Runden und das Team Remse zog sauber an uns vorbei … in der Start/Ziel Kurve kam es dann zu einer Kollision mit Team 11 wonach wir dann auf den 10. Platz zurückgefallen waren. Wir konnten sofort weiterfahren, hatten uns schnell von dem Schreck erholt und konnten auch unverändert unser Tempo fahren. Das Rennen wurde dann in der 9. Runde wegen Unfall abgebrochen, wir kamen als 9. ins Ziel und bekamen wertvolle Punkte für den 7. Platz in der 600er Wertung.

Leider hinterließ die Kollision Ihre Spuren, sodass über den normalen Service hinaus einiges an Arbeit zu machen war – aber auch dies haben die Jungs gut hinbekommen sodass der Start zum 2. Rennen am Sonntag nicht gefährdet war.

Den Abend ließen wir gemütlich, zusammen mit unseren holländischen Freunden, Team HaLo #87, beim Grillen ausklingen.

Am Sonntag um die Mittagszeit dann der Start zum 2. Rennen an diesem Wochenende. Wiederum erwischten wir einen guten Start und konnten uns dann einige Runden in Sichtweite zu den Top-Teams halten bis der Abstand größer wurde. Nach hinten hatten wir nichts zu befürchten, wir fuhren einen sicheren 6. Platz nach Hause und bekamen in der 600er Wertung weitere wichtige Punkte für den 4. Platz.

Leider haben wir unseren 2. Platz in der Meisterschaft an Tim Reeves abgeben müssen, aber er ist immerhin 8-facher Weltmeister … wir sind auch mit dem 3. Platz noch sehr zufrieden. 🙂

Eine Woche nach Hockenheim waren wir schon wieder am Start – Bonovo Sidecar Festival in Oschersleben, eine sehr gelungene Veranstaltung! 🙂

Die Vorfreude war groß, aber auch die Angst ob das angeschlagene Gespann durchhält war genauso groß – daher hatten wir uns im Vorfeld schon entschieden nur die IDM Rennen mit zu fahren und nicht wie im Vorfahr als Doppelstarter an den Start zu gehen. Natürlich war auch der Druck zu spüren, denn schließlich konnten wir selber im ersten Rennen unseren 3. Platz in der IDM sichern!

Oschersleben hat seinen Reiz, mir liegt die Strecke und daher komme ich auch sehr gerne hierher. Nach dem freien Training waren wir sehr positiv überrascht, 3. im Gesamtergebnis … dies änderte sich dann in den beiden Quali, aber auch mit dem 6. Startplatz waren wir sehr zufrieden. Auch hier in Oschersleben konnten wir unsere bis dato beste Rundenzeit verbessern, da haben auch die Tipps von meinem Mentor sehr viel dazu beigetragen. … danke Markus …

Sonntagmorgen 11 Uhr dann der Start zum ersten Rennen – viele Gedanken schossen mir durch den Kopf – nur nicht zu viel Risiko gehen und wenn es geht aus dem Start-Chaos raus halten … mhhh … das ist nicht so einfach, wir sind Rennfahrer und beim langsam fahren passieren eher mehr Fehler.

Der Start gelang ganz gut, doch durch die Zurückhaltung in den ersten beiden Kurven vielen wir auf Platz 8 zurück und verloren in den nächsten beiden Runden einen weiteren Platz. Diesen konnten wir uns in der 4. Runde wieder zurück erobern und gegen Ende des Rennens verbesserten wir uns noch auf den 6. Platz.

Dass hieß dann Punkte für den 5. Platz in der 600er Wertung und vorzeitiges Erreichen des 3. Platzes in der Internationalen Motorrad Meisterschaft, wir waren happy und die Freude wurde durch die Überraschung des Teams mit passenden T-Shirts noch größer! 🙂

Zum Feiern blieb nicht so viel Zeit, denn am späten Nachmittag gab es dann den 2. Lauf und da wollten wir auf jeden Fall auch wieder an den Start gehen. Daher wurde nach dem Parkferme ein kleiner Service gemacht und das Gespann nochmal gründlich durchgescheckt.

Gegen 15:30 Uhr dann der Start zum 2. Rennen, dieses mal ohne jegliche komische Gedanken und mit dem Willen noch einmal alles zu geben. Der Start gelang gut, wir waren mitten im Geschehen und wir konnten uns auf dem 6. Platz bis Mitte des Rennens gut behaupten. Die Teams Remse, Perillat und Pärm waren in unserem Windschatten hinter uns und in der 10. Runde waren wir auf Platz 9 zurückgefallen. 😦

Mein Knie wollte nicht so wie ich wollte und dadurch konnte ich den Platz nicht verteidigen geschweige denn nach vorne angreifen – was ich im letzten Rennen sehr gerne nochmal gemacht hätte. In der vorletzten Kurve holten wir uns nochmal einen Platz zurück indem wir das Team Perillat passierten und fuhren als guter 8ter ins Ziel.

Was für eine Saison, die hier nun zu Ende geht, 3. Platz in der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft …

Schauen wir mal was die Saison 2022 bringen wird, die ersten Vorbereitungen laufen schon, genauso wie die Suche nach Sponsoren … IDM auf jeden Fall, Gaststarts in der WM oder vielleicht komplett die WM … ich halte Euch auf dem Laufenden … Euer Markus

Redbull Ring – unauffällig unterwegs – viel Spaß gehabt und immer noch 2. in der Meisterschaft :-)

Besser kann man es nicht beschreiben, unser letztes Wochenende in der IDM am Redbull Ring … vielen Dank Marta für die tollen Bilder.

Im Vorfeld war uns klar dass es ein Wochenende wird wo eine Top 10 Platzierung schon ein gutes Ergebnis wäre, denn die Spitzenteams aus der WM nutzten den kurzen Weg von Rijeka zum Redbull Ring um den Lauf in der IDM als Training zu nutzen – dadurch hatten wir ein schönes größeres Starterfeld von knapp 20 Gespannen.

Die Anreise erfolgte am Donnerstag Mittag / Nachmittag, Kathrin und Fritze sind wieder zusammen gefahren, Axel und Max haben uns auch wieder unterstütz und waren schon zum Aufbauen da – danke Euch für eure Hilfe und eure Unterstützung.

So hatte ich auch mal den Luxus, dass ich am späten Nachmittag an den Redbull Ring kam und das Zelt schon aufgebaut war. 🙂 Ondrej mit Marta, Lenka, Petr und die Kinder kamen am frühen Abend. Marek und Zlatka kamen am Freitagabend bzw. Samstagmorgen dazu.

Freitag Vormittag dann die Technische Abnahme und um die Mittagszeit das Freie Training, wir fühlten uns direkt sehr wohl und fuhren das Training komplett durch. Am Ende des Trainings lagen wir auf einem sehr guten siebten Platz mit einer Rundenzeit von 1,4359 aber es war uns klar dass sich da noch einiges ändern wird.

Am frühen Abend, 17:35 Uhr startete dann das Q1, wir zogen einen neuen Hinterreifen auf und gingen positiv gestimmt in das Qualifying. Aber wie so oft, heißt ein neuer Reifen nicht das man automatisch schneller wird, so auch dieses mal … Fritze verzweifelte fast an der Boxenmauer denn bis kurz vor Schluss gab es keine Verbesserung.

Erst in den letzten Runden gelang es uns die Rundenzeit leicht zu verbessern auf 1,43176 doch unsere Mittstreiter waren durchgängig besser unterwegs und so fielen wir auf Platz 11 zurück. Bei der späteren Analyse stellte sich schnell heraus dass es nicht am Moped lag, sondern ich es schaffen muss wieder lockerer und entspannter zu fahren – denn nur so kann man schnell sein!!! – Aber es ist einfach etwas anderes ob du um den 8. Platz in der Meisterschaft fährst oder plötzlich auf dem 2. Platz liegst- da bin ich dann auch nicht mehr so entspannt unterwegs … leider …

Samstag um die Mittagszeit dann das 2. Qulifying, der Plan war der selbe, einen neuen Hinterreifen aufziehen sodass für jedes Rennen ein angefahrener neuwertiger Hinterreifen zur Verfügung steht.

Dies ist in unserem Fall leider nicht so leicht zu managen, denn wir haben nur 1x 13″ Hinterrad für Sicks weder konnten wir käuflich ein gebrauchtes oder neues bekommen noch konnte uns ein Team ein Hinterrad leihweise zur Verfügung stellen – dieser Umstand kam durch die Umstellung von 14″ auf 13″ welche wir erst Anfang der Saison gemacht haben. 😦

Leider war ich weiterhin zu verkrampft unterwegs und die gefahrenen Zeiten waren zwar alle um die 1,43, diese zu bestätigen ist auch erst einmal nicht schlecht, aber eine Verbesserung gelang uns leider nicht. Ich hatte viel probiert, mehrfach eine andere Linie gewählt, später gebremst, früher aber nicht so hart gebremst um mit mehr Schwung durch die Kurven zu kommen … keine dieser Maßnahmen sorgte für eine zeitliche Verbesserung … im Gegenteil, die Kurve 3 oben am Berg entwickelte sich zu meiner „Hasskurve“ – 3 Dreher allein in diesem Training … am Ende waren wir froh dass wir das Training auf eigener Achse beendeten und leider verloren wir einen weiteren Platz und mussten mit P12 in der Startaufstellung zufrieden sein!

Bis zum Rennen am Abend prüften wir unser Gespann mehrfach, denn ein Ausfall sollte auf jeden Fall vermieden werden! Das Wetter sah leider nicht so gut aus, wir versuchten uns über verschiedene Wetter Apps ein klares Bild zu verschaffen, doch das war leider nicht möglich von Trocken bis Unwetter wurde alles Vorhergesagt. Daher machten wir auch unsere Regenreifen klar, bzw. erneuerten Vorderrad und Seitenwagenrad sodass uns ein kompletter neuer Satz zur Verfügung stand.

Beinahe habe ich vergessen zu erwähnen, sorry, Kathrin war auch dieses Wochenende mit Jord Klock unterwegs und Sie hatte viel Spaß.

Im Laufe des Nachmittags trocknete die Strecke ab, doch ca. 20 Minuten vor unserem Rennen setzte mal wieder ein leichter Nieselregen ein der dann auch schnell wieder endete. Wir entschieden uns für Slicks, denn die Ideallinie war weiterhin trocken und für Regenreifen war es eindeutig zu trocken.

Gegen 17:18 Uhr dann der Start zum ersten Rennen, da dies als Regenrennen gestartet wurde gab es zwei Einführungsrunden für die Streckenbesichtigung. Der Start gelang uns sehr gut, wir machten direkt ein paar Plätze gut bis es plötzlich am Bremspunkt, Ende der Graden, am Eck unseres Gespannes einen leichten Schlag gab und ich im Augenwinkel sah wie zwei Gespanne kollidierten. Uns hatte dies aber nicht beeinträchtigt, wir konnten weiter fahren und reihten uns bergauf hinter Lingen/Prudlik ein, Sie hatten mit Ihren Regenreifen einen sehr guten Start erwischt.

Die Streckenverhältnisse waren nicht einfach, die Ideallinie war trocken und abseits davon war es feucht, daher war ich am Anfang nicht sehr mutig und blieb hinter Lingen/Prudlig obwohl Sie zu langsam unterwegs waren (zu Trocken für Regenreifen). Dies nutzte die Kampfgruppe hinter uns und zogen bei passender Gelegenheit an uns vorbei. Dabei sahen wir aber was auf der Strecke möglich war und ließen uns mitziehen. Nun gab es zwischen uns und den Teams Nicholls, Remse, Kranenbourg ständige Positionswechsel und sehr faire Zweikämpfe. Dabei stellte ich fest dass wir von dieser Gruppe eigentlich die schnellsten waren und dies wolle ich in der letzten Runde beweisen … doch leider endete mein Überholmanöver in einem weiteren Dreher in der Kurve 3 und anstatt führender dieser Kampfgruppe waren wir nun letzter. Zum Glück blieben wir auf der Strecke und konnten sofort weiter fahren, doch in den verbleiben Metern konnten wir nicht mehr aufschließen. Wir beendeten das Rennen auf P11 und bekamen in der 600er Wertung Punkte für P7. Unsere Mechaniker waren nicht happy mit dem Ergebnis, doch sie hatten auch Spaß an unseren Zweikämpfen und haben gesehen dass wir nie aufgegeben haben – ich kann nicht einfach nur hinterher fahren … Ondrej und ich vielen uns in die Arme, wir hatten zwar einen hohen Adrenalin Spiegel aber uns hatten die Zweikämpfe sehr viel Spaß gemacht! – Kathrin war auch happy, Sie erreichte mit Jord zusammen den 2. Platz in der 1000er Wertung.

Den Abend ließen wir mit Grillen ausklingen, leider dieses mal ohne unsere holländischen Freunde, die leider wegen einem Schlüsselbeinbruch von Wout, nicht dabei sein konnten – wir hoffen auf baldige Genesung und dass Sie wieder dabei sind.

Für das 2. Rennen am späten Sonntag Nachmittag hieß es dann erst einmal wieder warten, warten und nochmal warten. Nachdem wir das Gespann vorbereitet hatten und auch noch einen Defekt am Schaltgestänge vom Team Sattler geschweißt bekommen hatten (Danke Euch), fingen wir an zusammen zu räumen und das Zelt abzubauen.

Rennstart war um 17:29 Uhr, die Piste war trocken, der Start war ganz gut, doch Lingen/Prudlik mit Ihrer 1000er schoben sich an uns vorbei. Gefühlt konnten wir das Tempo gut mitgehen doch der Abstand wurde trotzdem größer, denn nach der Rechtskurve Ende Start Ziel, auf dem Bergauf Stück hatten wir kurze Aussetzer … ich befürchtete dass ich den Motor ständig in den Begrenzer drehte bis ich festgestellt habe dass der Schalter für den Öldrucksensor nicht ausgeschaltet war! 😦 … dies muss unbedingt als weiterer Punkt mit auf die Checkliste …

Diesen Umstand nutzten die nachfolgenden Teams Remse und Kranenbourg aus und zogen auch in diesem Rennen an uns vorbei. Nach dem ausschalten lief das Gespann fehlerlos und wir konnten in der Gruppe wieder gut mitfahren und wir hatten wieder sehr spannende und faire Zweikämpfe.

Auch dieses mal war ich mir sicher dass wir das schnellste Team dieser Gruppe waren und daher gab ich auch nach mehreren Fehlversuchen nicht auf und Griff in der vorletzten Rechtskurve (Jochen Rind Kurve) das Team Kranenbourg an, schob mich vorbei und konnte auf der Einfahrt zu Start und Ziel die Position auch halten. 🙂

Dies zur Freude unseres gesamten Teams und leider zum Nachsehen von Wiggert den wir nun zum zweiten mal nach Assen kurz vor dem Ziel überholten. Im Rennen kamen wir wiederum auf P11 über die Ziellinie und in der 600er Wertung bekamen wir Punkte für P6. Kathrin fuhr zusammen mit Jord Klock in der 1000er Wertung wiederum aufs Treppchen und konnte sich über den Pokal für den 3. Platz freuen.

Mit diesen Ergebnissen sammelten wir weitere 19 wichtige Punkte in der Meisterschaft und wir sind weiterhin auf P2 in der Meisterschaft – allerdings ist dies unter normalen Umständen absehbar, denn in großen Schritten kommt das WM Team Reeves nach vorne … aber die Chance am Ende der Saison vielleicht ein Top 3 Ergebnis in der IDM zu erreichen ist immer noch da … wir kämpfen um jeden Punkt um die Chance zu wahren … nächstes Rennen ist am 24. – 26. September auf dem Hockenheimring, Heimrennen für mich und eine Strecke die mir sehr gefällt! 🙂

Vielen Dank an das ganze Team, an alle Helfer und an alle Sponsoren … ich halte Euch auf dem Laufenden,

euer Markus

TT Circuit Assen – 2x P5, weiterhin zweiter in der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft

Rückblickend ist es nicht gut wenn man zu einem Rennen fährt mit dem Gedanken dass die Strecke eigentlich einem nicht liegt, ich glaube damit schränkt man sich mental zu sehr ein … aber im Enddefekt können wir mit den 2x fünften Plätzen zufrieden sein, wir sind weiterhin zweiter in der Meisterschaft, haben zwar auf den dritten einige Punkte verloren aber den Abstand auf den Führenden auch verkürzen können! 🙂

Aber wie immer fangen wir doch einfach mal vorne an … Donnerstag am späten Nachmittag waren wir alle zusammen in Assen eingetroffen und mussten auf den Einlass ins Fahrerlager warten … naja … alle ist nicht ganz korrekt, Fritze (Andreas Hölzig) Chefmechaniker-Technisches Gewissen-Freund-… war leider nicht dabei, er hatte private Verpflichtungen, da sind wir uns im Team einig das diese wichtig sind …. Fritze du hast gefehlt!!! :-(((

Am Freitagmorgen die technische Abnahme haben wir in gewohnter Weise bestanden und so konnten wir um die Mittagszeit das freie Training in Angriff nehmen. Obwohl, wie oben beschrieben, mir die Strecke nicht so liegt, fühlte sich alles ganz gut an und trotzdem waren wir überrascht das wir mit einer Rundenzeit von 1,53 viert schnellster waren – wir hatten uns gegenüber dem Vorjahr um 2 Sekunden verbessert.

Am Abend stand dann das Q1 auf dem Plan, aber dies war erst einmal gefährdet, denn Uwe unterstützte uns bei der technischen Durchsicht, danke dir und er entdeckte dabei dass die vordere Bremsscheibe starke Risse aufwies und gewechselt werden sollte … puhhh … Danke an Kees Endeveld, der uns sehr schnell die benötigte neue Scheibe auf die Rennstrecke lieferte: https://www.sidecarshop.co.uk/

Wir starteten guten Mutes in das Q1, begannen langsam und steigerten dann das Tempo, denn wir hatten einen neuen Hinterreifen aufgezogen den wir anfahren wollten. In der vierten Runde waren wir dann richtig flott unterwegs, fühlte sich gut an, aber als wir dann auf die Schikane vor Start und Ziel zukamen sahen wir auf der einen Seite das Team Zimmermann im Kiesbett und in der Schikane lag das Gespann von unseren Freunden, Team Halo #87 auf dem Dach und leider war Wout noch im Sidecar. Das Training wurde mit einer „Roten Flacke“ unterbrochen … Jarno der Beifahrer kam außer kleinen Blessuren mit dem Schrecken davon und Wout hat sich leider das Schlüsselbein gebrochen – auf diesem Wege wünschen wir dir eine gute Besserung.

Fast vergessen zu erzählen, ab der zweiten Runde war der Halter des Cockpits gebrochen und dies baumelte hin und her ohne dass man was erkennen konnte, sodass ich auf Start-Ziel erst einmal das Instrument anhob um die Rundenzeit zu prüfen – nicht gerade ideal für schnelle Runden. … Das Training wurde dann nach einigen Minuten neu gestartet, aber leider ohne uns, denn unser Gespann hatte keine Lust mehr, elektronische Fehler die vermutlich auf das losgerissene Cockpit zurückzuführen sind … daher lagen wir dann am Ende von Q1 nur auf dem 11. Platz.

Zusammen mit Marek reparierten wir dann den Halter des Cockpits und nach technischer Überprüfung jeder Steckverbindung und jedes Kabels konnten wir ruhigen Gewissens am nächsten Mittag in das Q2 starten. 🙂

Im Q2 am Samstag um die Mittagszeit ließen wir es wieder langsam angehen, denn wir hatten wieder einen neuen Hinterreifen aufgezogen, den wir dann für das zweite Rennen am Sonntag anfahren wollten. Denn in Schleiz hatten wir ganz deutlich gemerkt das 2x Qualifying und 2x Rennen nicht mit einem Hinterreifen gefahren werden können.

Runde für Runde steigerten wir uns und verbesserten unsere Rundenzeit um weitere 2 Sekunden, sodass wir am Ende mit einer Rundenzeit von 1,515 uns in der Startaufstellung den sechsten Startplatz sicherten! … wir waren mit unserer Leistung sehr zufrieden und haben uns damit gegenüber dem Vorjahr um 4 Sekunden verbessert.

Samstagabend dann der Start zum ersten Rennen, Position 6 ist in Assen die dritte Reihe links außen, durch die spezielle Aufstellung der Gespanne 3/2/3/… hatten wir freien Blick auf den Trainingsschnellsten Tim Reeves.

Unser Start war sehr gut gelungen und wir schossen nach vorne, im gleichen Zug startete Tim auf P1 sehr schlecht und wir konnten am Ihm vorbeiziehen, sodass wir am Ende von Start/Ziel auf gleicher Höhe wie Kimi lagen, d.h. wir kamen vor auf P4. 🙂

Anfänglich konnten wir den Abstand zu Kimeswenger/Kölsch noch gut halten, doch im Verlauf des Rennens wurde dieser größer. Von hinten war von Anfang an Team Zimmermann in Schlagdistanz auf uns und so kam es dann auch zu einem fairen Zweikampf mit mehreren Positionswechsel. Leider konnten wir gegen Ende des Rennen die Pace nicht mehr mitgehen und wir mussten Max ziehen lassen.

Wir kamen auf P6 ins Ziel, in der Wertung der 600er wurden wir auf P5 gewertet da vor uns Roscher/Burkhard als 1000er nicht punkteberechtigt sind. Unter den bekannten Umständen waren wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Den Abend ließen wir gemeinsam mit unseren holländischen Freunden Team Halo #87 ausklingen, wir waren froh dass es Jarno gut ging und Mathilde mittlerweile mit Wout aus dem Krankenhaus zurück gekommen war. Trotz der Verletzung von Wout hatten wir einen schönen Abend zusammen.

Das zweite Rennen am Sonntag fand leider wieder einmal sehr spät statt, dass hieß den ganzen Tag warten um dann gegen 17 Uhr das Rennen zu fahren. Der Start von uns war wieder sehr gut, wir konnten auf Position 4 vorfahren, unteranderem weil Tim Reeves, nach Problemen in der Aufwärmrunde, aus der Boxengasse startete.

Die ersten 3 Runden konnten wir gut mitfahren, obwohl ich schon in der ersten Runde festgestellt hatte dass die geänderte Übersetzung leider ein Fehlgriff war! In den folgenden Runden gab es noch ein paar gute Zweikämpfe mit unserem Lieblingsgegner Team Zimmermann und dementsprechende Positionswechsel, dann wurden unsere Rundenzeiten deutlich schlechter und wir verloren Platz für Platz und vielen bis auf Platz 9 zurück. Durch einen Dreher von Max und ein Überholmanöver von uns in der Schikane vor Start und Ziel schoben wir uns an Team Kranenbourg vorbei und landeten auf dem siebten Platz in der Gesamtwertung und auf P5 in der 600er Wertung.

Im ersten Rennen am Samstag hatte mir schon Mathilde und Bas Emmens (Team Talens) die Zeitentafel gezeigt, vielen Dank nochmal … da aber Mathilde, Wout und das Team Sonntag Vormittag abgereist sind kam Bas extra nochmal am Nachmittag ins Fahrerlager um uns zu helfen und zusammen mit Marek die Position und den Abstand anzuzeigen … danke Bas …

Mit 2x P5 haben wir leider ein paar Punkte in der Meisterschaft gegenüber dem 3. Platz verloren aber durch den Ausfall von Sattler haben wir sogar den Abstand auf Sattler/Schmidt verkürzen können und sind somit weiterhin 2. in der Meisterschaft.

Danke an Martha für die vielen tollen Bilder … wir freuen uns auf das kommende Rennwochenende am Redbull Ring und werden dort voll motiviert an den Start gehen und versuchen unseren zweiten Platz in der Meisterschaft zu festigen … ich halte Euch auf dem Laufenden … viele Grüße, euer Markus 🙂

IDM Saison 2021 – 4x am Start, 3x auf dem Podium – kaum daran geglaubt das dies möglich ist – wir sind überglücklich! :-)))

Hier unser Bericht aus Schleiz, im Gesamtpaket von Strecke, Streckenposten und Besucher vermutlich die schönste Veranstaltung in der Saison!

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Entschuldigt bitte, aber irgendwie glitt mir die Zeit zwischen den Fingern durch und es hatte nicht für einen Bericht vom Nürburgring gereicht – wir waren im Rahmen der Int. Sidecar Trophy am Start um einiges zu testen und dabei sprang dann ein 2. Platz und ein 5. Platz heraus.

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Wie sagt man so schön, Schleiz / Schleizer Dreieck ist immer eine Reise wert, ich liebe die Strecke (wenn sie trocken ist), ich freue mich auf die vielen interessierten Besucher und freue mich sehr über die sehr motivierten Streckenposten – vielen Dank für euren Besuch in unserem Zelt und das Daumendrücken wenn wir auf der Strecke waren!

Aber nun mal zum eigentlichen Thema, in Schleiz stand der 3. und 4. Lauf zur Int. Deutschen Meisterschaft an und im Gegensatz zu früher gelten wir aktuell zu den gejagten, denn wir sind aktuell 2. in der Meisterschaft und den Platz wollen uns einige Teams streitig machen!

Zum ersten mal fühlte es sich alles fast normal an, wir durften mit dem gesamten Team anreisen und es gab keine Maskenpflicht, usw.. So waren aus Tschechien Ondrej, Marta, Lenka, Petr und die Kinder angereist und das Team Königswartha bestehend aus Fritze, Lars und Kathrin.

Mit dem aktuell 2. Platz in der Meisterschaft wollten wir uns selber versuchen keinen Druck zu machen, auch wenn der eine oder andere kam und fragte … „wollt ihr den Platz verteidigen, ausbauen?“ … usw. … dies ließen wir meistens unkommentiert, denn unser Motto ist bestmöglich fahren und die karierte Flagge am Ende vom Rennen erreichen / sehen – allerdings spürten wir auch die Nervosität im Team, denn das Gespann wurde intensiver als je zuvor durchgescheckt, denn ein Ausfall wäre jetzt einfach nur sehr sehr schlecht!

Am Freitag um die Mittagszeit war dann das erste Freie Training, wir konnten bei sommerlicher Hitze und trockener Strecke, nach einem Jahr Pause, die ersten Meter auf dem Schleizer Dreieck zurücklegen. Im Vorfeld informieren wir uns immer welche Zeiten wir beim letzten Event hier gefahren sind und ebenso welche Zeiten die Spitzenteams erreicht hatten – wir hatten eine 1.40 und die Spitze lag damals bei 1.33 (das war 2019) … deshalb war unser Wunsch unter die 1.40 zu kommen. Das Training lief sehr gut und Ondrej und ich fühlten uns sehr schnell sehr wohl -> trotzdem waren wir überrascht wie einfach wir auf eine Rundenzeit von 1.379 kamen und somit hier im ersten Training unser Wunsch erfüllt wurde. Das Training beendeten wir somit auf P4 von 16 und wir waren mit unserer Zeit und Platzierung sehr zufrieden – allerdings war es nur ein freies Training …

Am Abend dann das Q1, jetzt mussten wir zeigen dass die schnelle Runde aus dem Freien Training nicht nur Glück war … Beim Rausfahren auf die Strecke hat sich eine gewinnbringende Konstellation ergeben, wir waren direkt hinter Michael Grabmüller und konnten uns so an Ihm orientieren und von Ihm ziehen lassen (danke Michi). Auch in diesem Training war für uns sehr schnell klar dass sich die viele Arbeit im Winter rentiert hat, denn wir verbesserten unsere Zeit aus dem freien Training um weitere 0,8 Sekunden sodass wir am Ende des Trainings auf P4 standen mit einer Zeit von 1,371 … Abstand zu Grabi nur 0,3 Sekunden und knapp 1 Sekunde Vorsprung zu P5. Das Team war super glücklich, denn damit sah es so aus als könnten wir an den Ergebnissen von Most anknüpfen -> so konnten wir mit guter Stimmung uns dem „Langen Sidecar Tisch“ anschließen und einen schönen Abend verbringen.

Samstagvormittag dann das Q2, ich hatte die Hoffnung nochmal mit Michi zusammen raus fahren zu können, aber dies hat sich leider nicht ergeben. In den ersten 1-2 Runden waren wir noch mit mehreren Gespannen unterwegs sodass noch keine zeitliche Verbesserung erreicht werden konnte. Weiterhin hatten wir auch das Fahrwerk verändert, dies fühlte sich aber nicht gut an, daher fuhren wir in die Box und machten dies wieder rückgängig.

Beim rausfahren aus der Box ergab es sich dass wir genau hinter Sattler und Grabi auf die Strecke kamen und ich versuchte den beiden zu folgen. Dies gelang mir sehr gut und ich konnte wiederum die Linie studieren und mich von Ihnen ziehen lassen, dadurch verbesserten wir unsere Rundenzeit auf 1,36592 und sicherten uns den 4. Startplatz für die beiden anstehenden Rennen.

Samstag ca. 17:50 Uhr dann der Start zum ersten Rennen, war schon etwas ungewohnt von P4, aus der zweiten Reihe zu starten. 😉 Der Start gelang uns ganz gut, aber wie befürchtet schoss unser Altmeister Peter Schröder mit seiner 1000er an uns vorbei und platzierte sich vor uns. Sehr schnell konnten wir feststellen dass an der Spitze Roscher, Sattler und Grabmüller sich leicht absetzten und wir durch den Zweikampf mit Schröder den Anschluss verlieren werden.

Daher tat ich alles was in meiner Macht stand und bremste mich in der Summe dreimal an Peter Schröder vorbei, aber in der folgenden Passage schob er sich wieder ganz gemütlich durch seinen Leistungsvorteil an uns wieder vorbei – war auf der einen Seite sehr frustrierend aber auf der anderen Seite eine tolle Show für die Fans.

Auf der Boxentafel konnte ich entdecken dass die 0 gezeigt wurde, d.h. ein nachfolgendes Gespann mit 0 Abstand – das war Peter Kimeswenger und Kevin Kölsch, unsere Vereinskollegen, die ebenfalls vom Motorsportverein Königswartha betreut werden. Wir leisteten uns ein paar Runden einen fairen Zweikampf mit Positionswechsel und auch Kimi schaffte es dann sich am Schröder vorbei zu bremsen, doch wie bei uns konterte der Altmeister durch seine Mehrleistung. -> großer Respekt an Peter Schröder, der mit über 70 so eine tolle Leistung hier gezeigt hat und vor allem nach seinem schweren Unfall wieder so zurück gekommen ist.

In der vorletzten Runde bremste ich mich an Kimi vorbei und mein Plan war eine Runde „Kampflinie“ zu fahren, dies klappte auch und durch ein Überrundung Manöver schaffte ich ein paar weitere Meter zwischen uns zu bringen so dass wir die Zielflacke knapp hinter Peter Schröder und 1,7 Sekunden vor Peter Kimeswenger passierten.

Erst bei erneuter Durchfahrt des Start/Ziel Bereiches, nach der Auslaufrunde, haben wir dann mitbekommen dass wir den 2. Platz in der 600er Wertung erreicht haben, denn leider ist Michael Grabmüller kurz vor Schluss mit einem technischen defekt ausgefallen.

3. Rennen – 2. Podest, die Freude im Team war riesig!!! :-))))

Den Abend haben wir mit einem schönen Grillfest mit unseren Holländischen Freunden Team Halo, Mathilde, Wout und Team ausklingen lassen.

Das Zweite Rennen startete am Sonntag um die Mittagszeit, der Start war leider nicht ganz so gut, deshalb waren leider mehr Gespanne vor uns auf dem Weg hoch zum Buchhübel als im ersten Rennen. Doch mit dem Wissen das wir einen neuen Vorderreifen aufgezogen hatten und somit einen sehr guten Gripp vorne hatten, ging es Vollgas runter Richtung Stadt wo wir auf letzter Rille Team Kapsch ausbremsten, sorry falls dies zu hart war.

Danach befanden wir uns wieder in der gleichen Position wie im ersten Rennen, knapp hinter Schröder und Grabmüller in Sichtweite, aber diesmal konnten wir leider das Tempo nicht mitgehen. Wir merkten sehr schnell dass wir zusätzlich zum neuen Vorderreifen am besten auch einen neuen Hinterreifen hätten aufziehen müssen, denn dieser lies Runde für Runde nach und es war schwer dauerhaft schnelle Runden zu fahren.

Auch dieses mal funktionierte das Team an der Box perfekt, danke an Fritze und Lars, denn Sie zeigten mir den Abstand nach hinten an und daran konnte ich erkennen das Runde für Runde ein Gespann näher kam und das war mal wieder das Team Kimeswenger / Kölsch. Der Hinterreifen wurde immer schlechter und somit auch die Rundenzeiten, doch wir schafften es den 3. Platz mit einem Vorsprung von 0,679 Sekunden ins Ziel zu retten.

Wir haben dann mal zusammen gerechnet, der Hinterreifen kam zum Q1 neu drauf, hatte am Ende ca. 50 Runden, das ist wohl zu viel gewesen! 😦 … ich glaube wir müssen mehr in Reifen investieren …

Somit haben wir dann im 4. Rennen das dritte Podest erreicht und bestätigen damit auch den zweiten Platz in der Internationalen Deutschen Meisterschaft.

Vielen Dank an das komplette Team für die tolle Arbeit, vielen Dank an alle Freunde und Unterstützer, vielen Dank für die zahlreichen Tipps.

Der nächste Lauf findet in Assen statt, wir werden unser bestes geben … ich halte Euch auf dem Laufenden – Euer Markus

IDM Saisonauftakt in Most – ein fast genialer Start in die Saison – ungewohnt P2 in der Meisterschaft :-)

Zum ersten mal seit langer Zeit war das Team #19 fast komplett und in der normalen Besetzung am Start, d.h. Marta u. Ondrej mit den Kindern, Peter, Marek mit Freundin Zlatka, Fritze und ich – leider war Anne und Lars nicht mit dabei -> Arbeit geht einfach vor!

Vielen Dank an Marta für die vielen tollen Bilder, die Sie wieder einmal für uns und die anderen Teams gemacht hat, Sie schafft es immer wieder schöne Fahr-Bilder zu machen, sowie auch Momente aus dem Fahrerlager in Szene zu setzen. 🙂

Seit langem war es nun der erste Lauf zur Internationalen Motorrad Meisterschaft wo fast keine WM Aspiraten mit am Start waren – Nachteil – das Starterfeld war mit nur 12 Teilnehmer sehr klein. In den Jahren zuvor hat entweder keine WM stattgefunden oder es gab keine Terminliche Überschneidung mit der IDM, sodass die WM Teams alle mit am Start waren und im Regelfall vorneweg fuhren.

Dies sorgte im Vorfeld natürlich für viele Spekulationen und Gehirnkino … wer wird da wohl aufs Treppchen fahren, wer startet gut in die Saison, wer war im Trainingslager schon gut unterwegs gewesen, und und und … wir haben uns da heraus gehalten, denn uns fehlt das Trainingslager und der Saisonauftakt in der Moto Trophy war auch nicht fehlerfrei.

Die Anreise erfolgte am Donnerstag Mittag / Nachmittag, sodass das Team am frühen Abend komplett vor Ort war und im Lauf des Abends alles aufgebaut war.

Am Freitagmorgen bin ich erst einmal um die Strecke gejoggt, ergänzend zur Streckenbesichtigung die ich am Donnerstagabend schon gemacht habe, außer ein paar neu asphaltierten Stellen, habe ich keine gravierenden Änderungen (die uns betreffen) entdecken können.

Dann mal schnell noch ein paar Aufkleber angebracht, hier auch nochmal vielen Dank an Jürgen von der PIM GMBH, der uns dieses Jahr neu als Sponsor zur Seite steht.

Gegen 10 Uhr dann die technische Abnahme, welche wir ohne jegliche Beanstandung bestanden haben und danach schnell noch das Fahrerbriefing, auch hier gab es nichts gravierend neues zu hören.

Gegen 11 Uhr dann das erste freie Training, wir gingen es sehr gemütlich an und steigerten Runde um Runde das Tempo. Es fühlte sich ganz gut an, daher waren wir dann auch nicht überrascht dass wir am Ende des Trainings eine Rundenzeit von 1, 50343 erreicht haben. Mit dieser Zeit lagen wir zu diesem Zeitpunkt auf der 4. Position, wobei wir wussten dass wir selber in Most schon 1,48 gefahren waren und uns klar war das im ersten freien Training auch nicht alle, alles geben.

Das zweite freie Training startete kurz nach 14 Uhr, wir hatten die Übersetzung verändert und erwarteten nun dass wir die Rundenzeit sehr schnell verbessern würden. Leider ist es dazu aber nicht gekommen, irgendwie fanden wir keine freie Runden und waren vermutlich zu verkrampft unterwegs … wir schafften es gerade so unsere Zeit minimal zu verbessern auf 1,50107 … unsere Mitstreiter waren da besser unterwegs und einige Teams verbesserten Ihre Zeiten so dass wir am Ende des zweiten Trainings auf P6 zurückgefallen waren.

Das erste Quali war dann am frühen Freitagabend, eigentlich wollten wir mit dem neuen Hinterreifen nur 1-2 Runden einfahren um dann 2 schnelle gezeitete Runden zu drehen. Doch leider kam es wie so oft anders, nach den ersten zwei Runden des Einfahrens erwischten wir keine freien Runden, trotzdem fühlten wir uns wohl und änderten unseren Plan und blieben auf der Strecke.

Runde für Runde wurden wir schneller und so wie gehofft schafften wir es auch unsere Rundenzeit auf 1,48103 zu verbessern, damit verbesserten wir unser Rundenzeit um 2 Sekunden und waren damit sehr zufrieden! 🙂 … dies bedeutete für uns wieder eine Verbesserung auf P4.

Am Samstag um die Mittagszeit fand das zweite Qualifikation Training statt, wir waren mit unserer Ausgangssituation zufrieden und gingen daher entspannt ins Training. Wir bestätigten mehrfach die 1,48er Rundenzeit, was für mich persönlich sehr wichtig ist, doch leider verbesserten wir Sie nicht. Fritze war damit nicht zufrieden, er erhoffte sich eine weitere Verbesserung, doch diese war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Andere Teams verbesserten sich, sodass wir eine Position in der Startaufstellung verloren, aber mit P5 und zweite Startreihe waren wir sehr zufrieden.

Am Samstagabend stand dann das erste Rennen an, zum ersten mal aus der zweiten Reihe starten bei einem Lauf zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft – das war schon ungewohnt und was besonderes für uns. Bei den Sidecars wird die Startprozedur kurz gehalten, wir stehen ca. 3 Minuten in der Startaufstellung bevor es in die Aufwärmrunde geht welche mit Flagge gestartet wird.

Dann erfolgte der Start, der eigentliche Plan war gut zu starten und Peter Kimeswenger zu folgen, doch leider zuckte Peter ein wenig zu früh und mit diesem Frühstart war dann der Plan dahin. Davon leicht irritiert war der Start nur mittelmäßig und in der ersten Kurve, wurde es wie gewohnt, sehr eng und Zimmermann/Segers schob sich an uns vorbei und wir verloren eine Position. Die nächsten 4 Runden folgten wir Zimmermann und wir konnten feststellen in welchen Bereichen er Vorteile hat und in welchen Bereichen wir unsere Vorteile ausspielen konnten. Wir liefen in den schnellen Abschnitten immer ein wenig auf, verloren aber in den Bremszonen, denn wir hatten mit einer weichen Bremse zu kämpfen – in der langen Linkskurve nach dem Start und auch unten auf der Gegengraden tritt ich gefühlt ins leere … das war kein gutes Gefühl, aber ich konnte mich damit arrangieren und fing an, noch in der Beschleunigungsphase kurz das Bremspedal zu betätigen, dann ging es eindeutig besser.

Gegen Ende der 4. Runde nutzten wir unseren Geschwindigkeitsvorteil Ende Gegengrade aus und schoben uns an Zimmermann/Segers vorbei, schafften es aber leider nicht entscheidend weg zu ziehen. Ende der Start und Ziel Geraden waren Sie wieder dran, diesmal so nah dass Max mit der Nase des Gespanns Ondrej am Hintern berührte – nichts passiert 🙂 … knapp eine Runde weiter entstand dann der „Move of the Day“ wie der Kommentator der IDM Live Übertragung sagte – Ende Start/Ziel scherte Zimmermann sehr spät aus und Bremste sich auf letzter Rille mit qualmenden Reifen an uns vorbei – sehr saubere Aktion ohne uns zu gefährden, doch leider ging dabei das Gespann dabei aus und wir konnten sofort wieder vorbeiziehen. – damit war leider unser sehr interessanter Zweikampf beendet.

Das restliche Rennen war dann für uns recht einsam, nach vorne zu Grabi konnten wir den Abstand halten aber nicht verkürzen und von hinten hatten wir auch nichts zu befürchten. So fuhren wir unseren 4. Platz nach Hause, 4. in der Gesamtwertung und überragender 3. in der Punktewertung, denn Roscher/Burkhard bekommen als Gaststarter keine Punkte. Wir waren super happy, haben damit die beste Platzierung in der IDM erreicht und tolle 16 Punkte gesammelt. Nebenbei konnten wir unsere Rundenzeit nochmal leicht verbessern auf 1,47972. 🙂

Sonntag ca. 13.30 Uhr der Start zum zweiten Rennen, vielleicht war ich zu aufgeregt oder nervös, denn es war kein guter Start – ich hatte zu spät weiter geschaltet und gefühlt zog das halbe Starterfeld an uns vorüber. 😦

Wie fielen bis auf Platz 8 zurück, was zwar doof ist aber bei einem längeren Rennen ggf. nochmal ausgeglichen werden kann. Aber in unserem Fall zog an der Innenseite auch Lingo mit seinem 1000er Gespann durch und er ist bekannt dafür dass er auf schnellen Strecken, wie hier in Most, schwer zu überholen ist. Er war nun direkt vor uns und wir starteten einige Versuche zu überholen, schafften es aber erst nach ca. 2 Runden. Das vordere Mittelfeld hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon leicht abgesetzt und wir mussten uns Kurve für Kurve ran robben.

In der 6. Runde schnappten wir uns dann Remse/Wechselberger und schoben uns dann näher an unsere Kampfkumpanen vom ersten Rennen ran (Zimmermann/Segers) – aber ran ist noch nicht vorbei! Dies dauerte dann bis in die 10. Runde bis wir an Ihnen vorbei zogen. Allerdings konnten wir uns nicht gravierend von Ihnen absetzen und so kamen wir zusammen den beiden Österreichern Kimeswenger und Grabmüller, die um den dritten Platz kämpften immer näher. Aber unter normalen Umständen wären wir nicht mehr ran gekommen, wir hätten besser starten müssen oder das Rennen hätten noch ein paar Runden länger gehen müssen.

Was ist schon normal? In der letzten Runde, auf der Gegengrade fahrend konnten wir sehen wie Kimi und Grabi zusammen in die Kurve einbogen und kollidierten … wir konnten an Ihnen vorbeiziehen und plötzlich waren wir von P5 auf P3 nach vorne gekommen und haben damit unser erstes IDM Podest erreicht.

Wir waren super happy, mussten direkt zum Interview und erlebten dann unsere erste IDM Siegerehrung auf dem Podest … nebenbei hatten wir in diesem verrückten Rennen unsere Rundenzeit um fast 2 Sekunden verbessert auf 1,46653 (passend zum Podest die 3. Schnellste Runde im Rennen) 🙂

Die ersten 3 des Rennens müssen zwangsweise zur technischen Abnahme – dort mussten wir dann die Airbox öffnen sodass die Prüfer durch die Einspritzanlage sich die Einlasskanäle anschauen konnten – aber auch diese Prüfung haben wir bestanden!

Mit den Punkten für den 3. Platz aus dem ersten Rennen und dem 2. Platz in zweiten Rennen (ein Platz besser in der Wertung als im Rennen da Roscher/Burkhard Gaststarter sind) beschert uns nun den 2. Platz in der Meisterschaft!

Auch dies ist für uns sehr ungewohnt aber natürlich freuen wir uns sehr dass unsere viele Arbeit auf diese Art und Weise belohnt wird!!! – Vielen Dank an Alle die uns helfen und unterstützen, wir hoffen dass Ihr Euch mit uns freuen könnt.

Wo die Reise nun hingeht schauen wir mal … wir schauen von Rennen zu Rennen und ich halte euch auf dem Laufenden. Euer Markus

Assen (Ducati Race Days) – Rijeka (Int. Sidecar Trophy) – Hockenheimring (Mai Pokal – Moto Trophy)… eigentlich war es klar wo wir hin wollten und dann kam alles anders ;-)

Auch wenn wir uns alle mittlerweile irgendwie an Corona und seine Einschränkungen gewöhnt haben oder sagen wir besser damit leben müssen, ist es nicht einfach in dem Dschungel der ständigen Änderungen noch den Durchblick zu behalten. So hatten wir von Alex aus Holland die Möglichkeit bekommen sehr spät erst zu nennen, dies nutzen wir auch, weil wir zu diesem Zeitpunkt eine Chance sahen der Quarantäne zu entgehen. Aber leider mussten wir ein paar Tage vor der Abfahrt feststellen dass es mal wieder eine Änderung gab und eine Rückreise von Holland nach Deutschland zu einer Quarantäne führt (wenn man sich offiziell anmeldet usw.) – das nicht kontrolliert wird usw. darauf wollten wir uns nicht verlassen, ähnlich wie mit dem Trainingslager in Val de Vienne, haben wir dann kurzfristig unseren Start in Assen abgesagt.

Am gleichen Wochenende gab es von der Internationalen Sidecar Trophy ein Rennen in Rijeka und von der Moto Trophy (Klassik Motorsport) eine Veranstaltung auf dem Hockenheimring – einen freien Startplatz hatten wir von beiden Veranstaltern zugesagt bekommen, danke nochmal – wegen der kurzfristigen Umplanung und der großen Distanz haben wir uns gegen Rijeka entschieden und wie Ihr am Bild erkennen könnt waren wir dann in Hockenheim unterwegs.

Am Donnerstagabend sind wir dann nach Hockenheim gereist, naja – von Reise sollte ich nicht sprechen, sind knapp 100 km, ist mein Heimrennen – Fritze u. Kathrin hatten ca. 600 km und Ondrej und Marek knapp 700 km – so gegen 19.30 Uhr waren wir zusammen vor Ort und konnten in Ruhe aufbauen, zwar im Regen aber wir machten uns keinen Stress mit Papieren und der technischen Abnahme, denn das erste Training sollte erst am nächsten Tag um die Mittagszeit stattfinden.

Am Freitagmorgen dann in Ruhe noch die Papier Abnahme gemacht und plötzlich war es aus mit der Ruhe … beim Vorbereiten für die Technische Abnahme wollten wir das Gespann warmlaufen lassen – doch unser Gespann wollte nicht … es sprang zwar an, aber nach ein paar Gasstößen ging der Motor einfach aus. 😦 … wir entschieden uns erst einmal zur technischen Abnahme zu schieben (war direkt in der Nähe von uns) und uns diesem Problem danach zu widmen.

Erst einmal waren wir ratlos, was hatten wir zwischen der Testfahrt in Bautzen auf dem Flugplatz und hier geändert … eigentlich nichts gravierendes, außer die ECU war zum auslesen und updaten bei unserem Elektronik Spezialisten und wir hatten Sie am Donnerstagabend erst wieder eingebaut … nun fingen wir an, mit Hilfe unseres Telefonjoker, Viviano von Viva Moto, systematisch das Gespann zu zerlegen, jede Steckverbindung und jeden Sensor zu überprüfen und zu tauschen. Zwischendurch machten wir immer mal wieder einen Probelauf, aber leider immer mit dem selben Ergebnis, das Moped wollten nicht laufen.

Mittlerweile hatten wir die beiden Trainings des Freitags verpasst und leider immer noch keine Lösung gefunden, daher entschieden wir uns zu unserem Spezialisten, Viviano, nach Stuttgart zu fahren um zusammen mit Ihm gemeinsam den Fehler zu suchen. Christian Steiner war sehr hilfsbereit, danke Christian und hat uns sofort seinen Anhänger geliehen sodass wir ohne unser Zelt abbauen zu müssen (Zelt ist am Anhänger) relativ schnell abdüsen konnten. Freitag Nachmittag so um 16 Uhr ist nicht die beste Zeit für solch einen Trip, statt ca. 75 Minuten brauchten wir 120 Minuten zurück nach Stuttgart Stammheim.

Nach mehreren Stunden Fehlersuche, Analyse und Androhung der Nachbarschaft dass Sie gleich die Polizei holt, es war mittlerweile ca. 22 Uhr, waren wir sicher den Fehler gefunden zu haben. Fritze und ich machten uns zurück auf den Weg zum Hockenheimring, wo wir dann sehr müde so gegen 23.30 Uhr wieder zurück waren.

Am Samstagmorgen dann sehr früh die Kontrolle ob das Gespann wirklich das tut was es soll, denn es gab nur noch ein Training damit wir uns für die Rennen qualifizieren konnten. Aber leider tat es das nicht, der Fehler war wieder da und die Suche ging von vorne los … im Enddefekt hatte nun Marek einen guten Telefonjoker, dieser gab uns den Tipp dass der Fehler mit dem Unterdruck zu tun haben könnte … gesucht, gefunden und beseitigt … dann lief der Motor wie er sollte – der Weg war frei für das Training. 🙂

Am Samstag gab es für die Sidecars leider nur 1 Training, um die Mittagszeit … wir wollten mit als erster auf die Strecke, aber den Gedanken hatten anscheinend mehrere, somit waren wir nicht die ersten aber vorne dabei. Die Technik fühlte sich ganz gut an, die Strecke kam einem schnell wieder bekannt vor und so erhöhten wir ab der zweiten Runde das Tempo. Aus den Trainings zuvor hatten wir mitbekommen das es unschöne Szenen mit „schnelleren und langsameren“ Gespannen gegeben hat, daher hielten wir uns extrem zurück und stellten uns oft hinten an. Leider fing ab Mitte des Trainings dann auch noch an die Kupplung zu rutschen – irgendwie blieben wir von nichts verschont 😦

Immerhin reichte diese eine Training für P3, unter diesen Umständen mit 2 verpassten Trainings, zum ersten mal dieses Jahr auf der Rennstrecke, die technischen Probleme, usw. -> wir waren damit sehr zufrieden … für uns stand das Fahren im Vordergrund und nicht die Platzierung, denn so richtig ernst wird es dann beim 1. IDM Lauf in Most.

Am späten Nachmittag, frühen Abend schraubten wir dann mal wieder an unserem Gespann, der Kupplungswechsel wurde gemacht, gleichzeitig ein Ölwechsel und der entsprechende normale Service nach einem Training zur Vorbereitung auf die Rennen am Sonntag. Hier mal wieder einen großen Dank an Fritze, Marek und Kathrin die alle drei als Helfer einen sehr guten Job gemacht haben! 🙂

Vielen Dank an Erich von KDL-Fot für die tollen Bilder von der Strecke – am Sonntagvormittag dann das erste Rennen, der Start gelang gut und wir konnten Enrico Wirth sehr gut folgen. Sehr schnell schlossen wir auf Enrico auf und konnten Ihn nach wenigen Runden überholen und uns zwischenzeitlich bis zu 6 Sekunden von Ihm absetzen. Aber in der Phase der Überrundungen waren wir dann zu vorsichtig unterwegs und verloren dabei sehr viel Zeit, sodass Enrico wieder aufschließen konnte. In der Vorletzten Runde, bei einem weiteren Überrundungsmanöver schob sich Enrico wieder an uns vorbei und zog ein paar Meter davon, diese Lücke konnten wir nicht mehr schließen und somit gewannen Wirth/Uhlig verdient dieses Rennen! – es war ein schöner, fairer Zweikampf, danke Euch 🙂

Im zweiten Rennen am Nachmittag war die Startaufstellung ein Klein wenig verändert, Wolfram Center fuhr im Training mit zwei Beifahrer (Nadine und Andy) und hatte damit auch unterschiedliche Rundenzeiten erreicht, sodass er im zweiten Rennen mit Andy Wolfram von P2 startete und wir von P3 – trotzdem 1. Reihe … Der Start geling uns sehr gut, schon in der ersten Kurve schoben wir uns an Wirth/Uhlig vorbei und folgten Centner/Wolfram mit Ihrer 1000er Suzuki hautnah … wir konnten die Vorteile des 600er so gut ausspielen dass wir aus der ersten Runde als Führender raus gekommen sind und unseren Vorsprung Stück für Stück vergrößerten … dann gab es leider einen Rennabbruch, Celina Merkens war aus dem Seitenwagen gefallen … auf diesem Wege noch einmal Gute Besserung … es war Zeit genug für einen Neustart, dieser Erfolgte dann auch nach ein paar Minuten.

Der Restart gelang uns nicht ganz so gut, wir mussten uns erst einmal hinter Center und Wirth einreihen dadurch konnte Wolfram Centner auf der Parabolika sich einige Meter Abstand raus fahren (er hatte sehr schnell aus dem ersten Start gelernt). Da es eine verkürzte Renndistanz war kamen wir zwar nochmal näher ran, hatten aber bei annährend gleichen Rundenzeiten keine Chance zu überholen. Wir schaffen es zwar die schnellste Rennrunde zu fahren doch der Sieg ging an Centner/Wolfram.

Hier ein paar Fotos die es eigentlich nicht in einen solchen Bericht schaffen – aber was solls – so sind wir halt.

In Anbetracht der Umstände waren wir nun sehr zufrieden, die Technik hat jetzt gut funktioniert und wir können positiv in Richtung erster IDM Lauf schauen – dies war ein sehr gutes Training für uns, vielen Dank nochmal ans Moto Trophy Team das wir dabei sein durften.

Ich halte euch auf dem Laufenden, euer Markus

Eine Woche bis zum ersten Rennen – wir freuen uns sehr – es wird Zeit :-)

Nun hat es lange genug gedauert, es wird Zeit das wir zurück auf die Strecke kommen und wir wieder unsere Runden drehen dürfen.

Leider konnten wir am Trainingslager in Val de Vienne in Frankreich nicht teilnehmen und haben somit das Training verpasst und den Abschied von Carlo, der nach über 30 Jahren nun die Organisation an Eckart Rösinger übergeben hat.

Wir haben unter den bekannten Umständen versucht uns bestmöglich auf die neue Saison vorzubereiten und freuen uns nun sehr dass es nächste Woche nun endlich losgehen soll!

Am Gespann wurde technisch sehr viel geändert, denn wir wollen diese Saison an der Leistung vom letzten Jahr anknüpfen.

Hier mal eine Auflistung der Änderungen und ein paar Bilder: neuer Radträger hinten um größere Kettenräder nutzen zu können, eine andere Verkleidung – wesentlich leichter und stabilere Sitzposition, neuer Unterboden, neuer Auspuff Tunnel, neuer Auspuff, Chassis verkürz auf Standard Maß, neuer Schaltunterbrecher, neues Gestänge für die Schaltung, -> sind wirklich viele Änderungen, da hätte uns das Trainingslager wirklich gut getan – aber „think positiv“ und nach vorne schauen 🙂

Nächstes Wochenende sind wir zum ersten mal in diesem Jahr auf der Rennstrecke, da freuen wir uns sehr drauf – wir werden im Rahmen der Ducati Race Days in Assen, am ersten Lauf zur Holländischen Meisterschaft teilnehmen – schauen wir mal ob wir mir den vielen Änderungen zurecht kommen – wir stufen dieses Wochenende einfach als Training ein.

In dieser komischen Zeit sind wir sehr froh dass uns einige Sponsoren geblieben sind und dass wir sogar neue Sponsoren gefunden haben – aber hierzu werde ich demnächst mehr und im Detail berichten – für Assen muss ich mich im Vorfeld entschuldigen, hier werden wir noch ohne Beschriftung / Design an den Start gehen.

Vielen vielen Dank an Fritze der sehr viel Zeit in das Gespann gesteckt hat damit wir diesen tollen technischen Stand erreicht haben, danke an Uwe dass er auch mit Rat und Tat unterstützt hat und danke an Lars für das organisatorische. 🙂

Fast vergessen, wir Ihr bestimmt schon in FB gesehen habt waren wir letztes Wochenende in Bautzen auf dem Flughafen, vielen Dank dafür, es hat gereicht für einen kleinen Rollout zu machen und die Technik zu überprüfen – wir freuen uns sehr das keine Fehler aufgetreten sind. Vielen Dank an Kathrin dass du uns hierbei unterstützt hast und dass du dieses Jahr ein festes Teammitglied bist!

Eigentlich wollte ich sehr viel schreiben, euch über alles mögliche Informieren, aber es fühlt sich an wie eine Schreib Blockade, daher fällt der Bericht kürzer aus als gedacht. 😦

Am kommenden Donnerstag geht es dann nach Assen und ich hoffe dass ich es zeitnah schaffe euch auf dem laufenden zu halten mit einem ausführlichen Bericht.

Viele Grüße, bleibt gesund und ich hoffe wir treffen uns auf der Rennstrecke – eurer Markus

Ein toller Bericht über uns Team #19 Motorsport Königswartha e.V.

Ein großes Dankeschön an Jochen Bangert und an die Redaktion von Motorrad Szene – nach dem online Artikel sind wir nun auch in der einen oder anderen Print Ausgabe – vielen Dank dafür :-)))

Ihr findet den Bericht über uns sowohl im MotorradSpiegel, der baden-württembergischen Ausgabe, als auch in der Treff, der Ost-Augabe für Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, der Aufmacher des Regional-Teilers.

Erschienen ist die April-Ausgabe Freitag vor einer Woche. Die Hefte liegen bei Louis und Polo, sowie bei vielen Motorradhändlern aus.

In den nächsten Tagen dann auch mal wieder ein paar Infos aus der Werkstatt.

Frohe Ostern – Euer Markus

we are looking for the extra seconds for the new season – oder auf deutsch gesagt … wir tun alles dafür dass wir nächstes Jahr noch schneller werden (wollen) :-)

Wir sind sehr zufrieden mit der kurzen Saison 2020, wir haben uns sehr gesteigert, die Rundenzeiten verbessert und den Abstand zum vorderen Mittelfeld verkürzt – vielen Dank nochmal an Alle die uns das ermöglicht haben.

Nach der Saison ist vor der Saison … es gibt viele schlaue Sprüche die man hier schreiben könnte … wichtig ist erst einmal das wir uns die Laune von Corona nicht vermiesen lassen und bereiten alles so vor als würde eine normale Saison anstehen – und das wichtigste, das komplette Team und alle Angehörigen sind gesund und bisher von Corona verschont geblieben.

Wir haben in der Saison 2020 viel gelernt, viele Tipps / Informationen bekommen und so war sehr schnell klar dass uns im Winter viel Arbeit erwartet. Denn wie der eine oder andere schon mitbekommen hat fahren wir ein LCR F1 Chassis welches ein Stück länger ist als normal (ca. 5 cm im vorderen Bereich). Nach einigen intensiven Gesprächen wissen wir nun dass die Länge mehr Nachteile als Vorteile hat und da ich nicht so ein Riese bin haben wir uns frühzeitig entschlossen das Gespann auf die normale Länge zu kürzen. Vorteil: bessere Fahrbarkeit (ich denke es fährt trotzdem nicht von alleine) da bin ich mal gespannt, wir können Standard Verkleidungen benutzen und müssen diese nicht mehr verlängern und leichte Reduzierung des Gewichts. Nachteil: viel Arbeit, Gespann zerlegen, ca. 265 Nieten aufbohren und neu setzen, …

Dieser Schritt ist vollbracht, war echt viel Arbeit, aber ich denke wir haben dies gut hinbekommen, Uwe und Fritze – vielen Dank.

Einer der nächsten Schritte soll dann der Austausch des Hinteren Radträgers sein, davon versprechen wir uns dass wir mehr Möglichkeiten im Bereich der Übersetzungen haben werden (größere Kettenräder hinten benutzen können) – denn gerade bei den 600er Motoren spielt die passende Übersetzung eine große Rolle.

Beim Zerlegen des Gespanns und der genauen Prüfung aller Komponenten werden dann auch Defekte entdeckt die nun in aller Ruhe beseitigt werden können. So haben wir lockere Nieten am Motorhalter entdeckt, einen Ermüdungsriss am Halteblech der Plattform und lockere Kabelverbindungen, … ohhhh gut dass dies in der Saison keine Auswirkungen hatte.

Nach der Arbeit haben wir auch ein wenig an uns gedacht und uns ein leckeres Abendessen abgeholt -> das war echt lecker! 🙂

Wir werden noch einige Wochenenden / Stunden in der Werkstatt verbringen, denn wir wollen das Gespann für die neue Saison optimal vorbereiten und vom Gesamtpaket noch konkurrenzfähiger werden -> Technik optimieren, Gewicht reduzieren, Fahrer u. Beifahrer noch fitter werden, … hierzu halte ich euch natürlich auf dem Laufenden. …. z.B. eine andere Verkleidung … usw. …

Ich wünsche Euch einen schönen Nikolaustag und eine schönen 2. Advent.

Weitere Infos folgen – viele liebe Grüße und bleibt gesund – euer Markus