Schleizer Dreieck – 2x P4 aber es wäre mehr möglich gewesen …

Die Diva zickt nicht mehr rum und die technischen Verbesserungen funktionieren, das ist eine gute Basis für schnelle Rundenzeiten. 🙂

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Foto von Doreen Müller-Uhlig, sollte jemand die Fotos verwenden wollen bitte anfragen bei: Mail: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Am Freitag Nachmittag fand das erste freie Training statt, da Steffen in Schleiz noch nicht gefahren war, hatte er nur theoretische Kenntnisse vom Streckenverlauf, daher ließen wir es langsam angehen. Runde für Runde steigerten wir das Tempo und fühlten uns dabei sehr wohl. Am Ende des Trainings waren wir dann sehr überrascht dass wir auf P5 gelistet waren und dies mit einer Rundenzeit von 1,44 welche ohne großartige Anstrengung gefahren wurde.

Ein weiterer positiver Punkt war dass die technischen Verbesserungen funktionierten, das Öl blieb dort wo es hingehört, die Kupplung trennte und die Gänge ließen sich schalten. -> nur der normale Service wurde gemacht und kein nächtliches Schrauben war erforderlich. 🙂

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Bild von Marie Schuster

Samstag Vormittag dann das erste Zeittraining, wir fuhren ein paar Runden, dann ab in die Box für uns zu besprechen (siehe Bild) und dann ein paar weitere Runden. Das Fahren ging ähnlich leicht wie im freien Training und wir konnten unsere Rundenzeit vom ersten Training bestätigen, bzw. leicht verbessern auf 1,43. Damit waren wir sehr zufrieden und da die Technik funktionierte folgte nur ein normaler Service mit ein paar kleinen Anpassungen. Wir veränderten die Übersetzung um besser aus den Kurven raus zu kommen und stellten das Fahrwerk noch ein bisschen straffer ein.

 

 

Am späten Nachmittag zum zweiten Training war es schwül warm und somit wollten wir uns nicht verausgaben sondern nur schnell zwei bis drei schnelle Runden drehen und die Rundenzeit nochmal ein klein wenig verbessern. In der dritten Runde zeigte mir mein Rundenzeiten Messer eine Zeit von 1,42 an und ich dachte mir das reicht dann und fuhr in die Box … wir beobachteten das restliche Training und stellten fest dass sich nur wenige Teams zeitlich verbesserten. Leider stellte sich dann heraus das mein System mir was falsches angezeigt hat und auch wir unsere Rundenzeit nicht verbessert haben. 😦

Dies bedeutete dann dass wir für die Startaufstellung 2 Plätze nach hinten rutschten, denn die Teams Sattler und Kirst schoben sich an uns vorbei. Trotzdem waren wir immer noch das schnellste Gespann der 1000er Trophy Wertung, Startplatz 9 und damit waren wir sehr zufrieden.

 

 

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Bild von Marie Schuster

Am Sonntag Morgen dann das Sprint Rennen, angedacht waren 10 Minuten + 2 Runden. Bedeckter Himmel und ein paar dunkle Wolken im Anmarsch, doch es blieb zum Glück trocken. Den Start erwischten wir super gut und pflügten durch das Vorderfeld auf Position 4 vor und das überraschende daran war dass wir diese Postion die komplette erste Runde halten konnten. Erst in der zweiten Runde schoben sich die schnelleren Gespanne Stück für Stück wieder an uns vorbei und wir fanden uns wieder im vorderen Mittelfeld wieder.

Nach ein paar Runden mit spannenden Position Kämpfen bekam ich aber Probleme mit der Kupplungshand, ich war zwar am Kupplungshebel dran, hatte aber keine Kraft mehr diese zu betätigen und der Unterarm verhärtete immer mehr. Ich versuchte immer wieder die Hand zu entspannen, dies half aber nur kurzfristig. Somit war es mit den schnellen Runden vorbei und wir verloren Position für Position und ich war nur noch froh als die Zielflacke geschwenkt wurde. In der Ergebnis Liste fanden wir uns dann auf der Position 13 und waren damit leider nur 4er in der 1000er Wertung.

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Foto von Doreen Müller-Uhlig, sollte jemand die Fotos verwenden wollen bitte anfragen bei: Mail: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Im zweiten Rennen am Nachmittag war dann der Start gut, aber nicht so Bombastik wie im ersten Rennen. Irgendwie kamen wir alle zusammen gut durch die erste Kurve, folgen dann aber mit 3-4 Gespannen nebeneinander den Buchhübel hinauf. Wir mit unserer Diva befanden uns dabei im Sandwich zwischen dem Schweden Axelson auf der rechten Seite und Kirst auf der linken Seite, dies hat man dem Gespann auch dann angesehen. Wir konnten uns in den ersten Runden gut im Vorderfeld behaupten und hatten sehr spannende Position Kämpfe in welche teilweise bis zu 7 Gespanne beteiligt waren.

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Foto von Doreen Müller-Uhlig, sollte jemand die Fotos verwenden wollen bitte anfragen bei: Mail: dmmotorsportsmedia@gmail.com

In der Pause zwischen den beiden Rennen haben wir versucht den linken Arm wieder zu entspannen und lockerer zu bekommen, dies hat auch geklappt. Im Rennen selber Kuppelte ich nun auch nicht mehr beim hochschalten und beim runterschalten nicht mehr jeden einzelnen Gang. Trotzdem machte die Hand / der Arm nach ca. 3/4 der Distanz wieder Probleme und wir konnten in der Kampfgruppe nicht mehr so mitmischen, sondern nur noch von hinten zuschauen. Im Endeffekt reichte es dann für die 11. Position und leider wieder nur den 4. Platz in der 1000er Wertung. 😦

 

 

Steffen hat über das ganze Wochenende einen guten Job gemacht und sich sehr schnell rein gefunden obwohl er vorher noch nie hier gefahren war. Dei Jungs Lars, Fritze und Uwe haben in der Vorbereitung wie auch hier an der Strecke ebenfalls sehr gute Arbeit geleistet denn die „Diva“ hatte keine Chancen zum „rumzicken“.  Ein Dank an Marie, denn Sie hat dieses Wochenende die Versorgung übernommen, es war sehr lecker und niemand musste hungern.

Ernüchternd für mich, in den Trainings waren wir immer das schnellste 1000er Gespann, dann der Bombastische Start und am Ende nur 2x P4  … und dies nur weil ich geschwächelt habe, sorry ans Team und an unsere Fans.  … ich arbeite an mir …

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Ich versuche zukünftig wieder zeitnaher zu berichten, nur leider habe ich gerade viel um die Ohren und bin daher etwas später erst mit dem Bericht fertig.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, das nächste Rennen ist Ende Juli in Oschersleben und dies ist die einzige gemeinsame Veranstaltung von Anne und mir.

Viele Grüße, Euer Markus

 

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