Diva – das Experiment mit dem Ducati Motor … viel Schrauberei aber auch viel Emotionen :-)))

In Most hat es sich schon alles sehr gut angefühlt und mit dem ersten Podest wurden wir auch belohnt. Aber trotzdem sorgt das Projekt noch für sehr viel Arbeit.

Mit der Unterstützung durch SR-Racing haben wir unseren vorhandenen Auspuff Endtopf reparieren und neu stopfen lassen sowie eine Kopie in Edelstahl anfertigen lassen. Der Edelstahl Endtopf wird nun bevorzugt eingesetzt werden, denn er ist robuster als der Titan Endtopf, dieser war durch die Vibration des 2-Zylinder schon gerissen.

Uwe und Fritze waren auch wieder sehr fleißig und haben die nächste Evolutionsstufe für die Schaltung gebaut 🙂 … unter Berücksichtigung der Hebelgesetze (wir haben dazu gelernt) wurden nun gleichgroße Hebel verbaut um somit den Schaltweg weiter zu verkürzen.

Auch das Öl-System bezogen auf die Kurbelgehäuse Entlüftung wurde nochmal verändert , sodass wir guter Hoffnung sind auch die volle Distanz überstehen zu können.

Genauso wurde Hand angelegt an die Kupplung, ein komplett neues Kupplung Paket bestehend aus Reib- und Stahlscheiben soll uns wieder ausreichend Vortrieb verschaffen. :-)))

Wie schon im letzten Bericht geschrieben, hatte uns der Rennkollege Axelsson mit einer stärkeren Feder für das hintere Federbein ausgeholfen – nun haben wir unser Federbein überarbeiten lassen und hoffen das wir nun wieder mehr Einstellmöglichkeiten haben, welche wir dann auch in Schleiz brauchen werden.

Wir freuen uns aufs kommende Wochenende da bestreiten wir unsere 4. Veranstaltung für dieses Jahr auf dem Schleizer Dreieck.

Infos vom Wochenende folgen zeitnah, viele Grüße, Euer Markus

Most – 3. Lauf der Int. Sidecar Trophy – die Diva … Sprinterin oder doch nur eine Zicke???

Am langen Pfingstwochenende waren wir mit der Trophy auf dem Autodrom in Most und für uns war eigentlich klar das wir nicht mehr so viel Schrauben wollen wie in Rijeka. 🙂

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Aber wie so oft im Leben kommt es anders als man es gerne hätte … oder so. Auf dem Weg nach Most habe ich noch schnell einen Abstecher nach Fürth gemacht und bei einem Online Händler durfte ich ausnahmsweise einen neuen Kupplungszylinder abholen welcher mir helfen sollte mit ca. 1/3 weniger Handkraft aus zukommen. 🙂

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Auf den ersten Blick sieht der Zylinder nicht viel anders aus als das Original, aber nun kann ich bestätigen dass er funktioniert und ich besser Kuppeln kann. Das hieß dann aber am Freitagabend schon mal anfangen mit Schrauben … originaler Zylinder raus, Neuer rein, dann die Hydraulik entlüften, … Freitag war das erste Training so um 10 Uhr, daher verlegten wir alle weiteren Aktivitäten auf den Freitag Morgen.

Nachdem Rijeka noch nicht ideal gelaufen war und irgendwie immer wieder ähnliche Probleme auftauchen, wie Kuppeln, Schalten, usw. war für uns ganz klar das die Sitzposition verbessert werden muss. Also Freitag Morgen in der früh alle eingeklebten Polster raus, Gespann auf die Böcke, dann Sitzprobe mit Kombi und Helm und Uwe schaute von unten sich die Fußstellung und die Pedal Positionen an. Sein Tipp war dann dass ich weiter nach vorne muss, damit die Arme entlastet werden und die Beine sich auch in einer besseren Postion befinden. Gesagt getan ging es mit diesem Setup in das Freie Training.

Das Fahrgefühl war wesentlich besser als bisher, wir fuhren das komplette Training gute Zeiten und verbesserten unser Rundenzeit vom Herbst / Winter 2017 erheblich nach unten auf 2,01 Minuten (gegenüber 2,07). Allerdings reichte dies nur zu Position 17 von 24, damit waren wir noch nicht zufrieden. Das Fahrwerk war noch viel zu weich und dadurch war keine gute Kurven Geschwindigkeit zu erreichen.

Unser zweites Team, Peter und Jens waren auch mit dabei in Most, sie absolvierten einen Gaststart in der Trophy.  Jens kennt sich gut mit dem Thema Fahrwerkseinstellung aus und half uns das Fahrwerk zu optimieren. Beim hinteren Dämpfer war dies aber nur mit einer Leihgabe von unserem Schwedischen Rennkollegen Axelson hin zu bekommen, denn die Feder war viel zu weich und wir selber hatten keine härtere die passte.

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Foto von Doreen Müller-Uhlig, sollte jemand die Fotos verwenden wollen bitte anfragen bei: Mail: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Mit diesem Setup ging es dann ab ins 1. Qualifying … aus der Zeiten Liste vom freien Training wusste ich das Norbert Kirst mit seiner 600er LCR F2 schnelle Runden drehen konnte und sich in einem Zeiten Bereich befand wo ich gerne hinkommen wollte. Daher sprach ich mich mit Norbert ab dass ich Ihm versuchen werde zu folgen. Erste Runde noch nicht ganz so flott, trotzdem spürte ich schon die Verbesserung vom Fahrwerk. 2. Runde dann hart ans Gas und Norbert versuchen zu folgen, dies klappte erstaunlicherweise sehr gut und ohne wenig Anstrengung … 1,56 … das hieß dann 5 Sekunden Verbesserung … wow … dann der Schreck, auf der Zielgeraden merkte ich den ersten Leistungsverlust und beim Anbremsen verschluckte sich die Diva und es gab eine riesen Rauchwolke – somit brachen wir das Training sofort ab und verließen die Rennstrecke über einen Rettungsweg am Ende der Start-Ziel-Geraden. 😦

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Bild von Simon Stäudten

Also wieder Schrauben, das Öl-Problem war wieder da … wie schon öfter gesagt, die Diva wurde früher nie so schnell bewegt wie jetzt und jeder der mit Gespannen zu tun hat weis dass sobald die Rundenzeiten schneller werden sich das Öl Thema wieder verschärft. Unsere Hoffnung dass leichte Änderungen am Öl-System helfen sollten, bestätigten sich im Q2 leider nicht. Hier kamen wir nur zwei Runden weit und mussten mit dem Selben Phänomen das Training abbrechen.  … aber immerhin waren wir sehr effektiv unterwegs, Q1 eine schnelle Runde mit Verbesserung auf 1,56 und P10 … im Q2 dann zwei schnelle Runden, noch eine Sekunde verbessert auf 1,55 und in der Startaufstellung nun P11 und zweit schnellster in der 1000er Trophy Wertung. 🙂

Daraufhin dann unsere neuste Vermutung, dass durch das viele Öl in der Airbox die Luftfilter dicht werden und der Motor nicht mehr genügend Luft bekommt … aber dringend Luft braucht und diese sich dann samt Öl aus der Kurbelgehäuse Entlüftung ansaugt. Also haben wir die Filter entfernt und durch dünnes Flies ersetzt und zusätzlich versucht dem Motor / Airbox mehr direkte Luft zukommen zu lassen (eine Art RamAir – siehe Bilder). Dies wollten wir dann am Sonntag Morgen im Warmup ausprobieren … aber wir verfolgten leider unser effektives / minimalistisches Training und kamen im Warmup auch nur eine Runde weit, ein gebrochener Schalthebel und ein Lappen in der Airbox gönnten uns diesen Spaß nicht.

Der Lappen Steckte zum Glück noch in der Einspritzanlage und richtete keinen Schaden an, den Schalthebel aus Alu konnte leider keiner im Fahrerlager schweißen. Daher verstärkten Uwe und Fritze zusammen, den Hebel mit Blechen und Nieten. Mit einem komischen Gefühl ging es dann zur Mittagszeit zum ersten Rennen, denn wir wussten nun nicht ob unser Öl System funktioniert und ob der provisorisch reparierte Schalthebel die anstehende Belastung aushält!?

Dann ein sehr guter Start, Postion gehalten oder sogar verbessert … das ist in dem Getümmel nicht immer so ganz einfach zu sehen, Ende der Start-Ziel-Graden gut aus dem Gedrängel raus gehalten aber dann 2 Plätze verloren. Unsere direkt Konkurrenz Chris Baert mit Ronja Mahl und Remy Gasche mit Steffen Werner zogen an uns vorbei und setzten sich vor uns. Es war ja nur ein Sprint Rennen, da gibt es kein Taktieren. Daher folgten Runden mit spanenden Zweikämpfen und einigen Positionswechsel und wir schafften es unsere Postion zurück zu erkämpfen und als zweiter in der 1000er Wertung die Ziellinie zu überfahren! … unser erstes Podest mit der Diva … juhuuuuu …

Das Rennen war sehr schnell gewesen, wir haben durchgängig 1,55er Rundenzeiten gefahren und Steffen hat eine super Leistung auf dem Seitenwagen gebracht und sich durchgebissen. Denn seine Rippen Prellung und sein gezerrter Arm machten Ihm noch schwer zu schaffen. … Leider dauerte diese Freude über den 2. Platz nicht sehr lange an, denn bei dem Versuch das Gespann zurück ins Fahrerlager zu fahren, stellten wir fest dass die Kupplung nicht mehr trennte. 😦 … und das hieß weiter schrauben und schauen ob wir das Problem in den Griff bekommen. Wir versuchten wirklich alles aber bis kurz vor dem 2. Rennen schafften wir es nicht den Fehler zu finden und somit konnten wir am Rennen nicht teilnehmen.

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Das Zusehen wurde uns, durch ein spanendes Rennen mit viel Aktion, versüßt.

Dieser zweite Platz und die erstaunlich guten Rundenzeiten stimmen uns optimistisch für den Rest der Saison. Wir haben gezeigt das die Diva und wir auch schnell unterwegs sein können und auch berechtigter Weise gesagt haben dass wir vorne mitspielen wollen.

Vielen Dank an das ganze Team dass dieses zum Teil erfolgreiche Wochenende ermöglicht hat, Uwe, Fritze, Marie, Steffen, Stefan … und danke an Jana für die Verpflegung und an Jens für die Fahrwerk Tipps.

Ich würde abschließend sagen, ja die Diva kann eine Sprinterin sein … aber Sie ist halt ein Mädel und auch ein wenig zickig … 🙂

Was war das mit dem Schrauben, gefühlt haben wir 3 Tage am Stück geschraubt …

Sonntag auf Montag haben wir dann noch mit ein paar Teams das Wochenende ausklingen lassen, danke an alle Gäste, es war ein schöner Abend.

Die nächste Veranstaltung ist in Schleiz, diese Wochenende mit Anne und Ihrer 125er Honda und in ca. 3 Wochen dann nochmal mit der Diva in der Trophy.

Ich halte Euch auf dem Laufenden – viele Grüße

Euer Markus

 

 

Rijeka – 2. Lauf der Int. Sidecar Trophy – die Höhen und Tiefen mit der Diva :-)))

Am letzten Wochenende hatte die Int. Sidecar Trophy  Ihren zweiten Lauf der Saison 2018, in Rijeka, auf dem Automotodrom Grobnik in Kroatien.

Uwe, Fritze, Lars, Steffen und einige Helfer haben alles dafür getan dass die Diva für diesen zweiten Lauf in der Saison optimal vorbereitet ist.

So wurde die Schaltung geändert und verbessert und ein neuer Öl-Auffangbehälter designed und gebaut. Dieser soll dann verhindern dass zuviel Öl in die Airbox gelangt.

Also technisch bestens vorbereitet machten sich Lars, Ronny, Steffen und ich auf nach Rijeka -> Uwe und Fritze waren parallel mit Kimi und Jens am Slowakiaring und Anne ebenfalls parallel auf dem Hockenheimring -> Dreiteilung des Teams 🙂

Am Freitag waren drei Trainings angesetzt und das erste Training begann so um 10 Uhr. Für Steffen und mich war es ganz klar, erst einmal nichts übertreiben und Strecke kennen lernen, denn wir waren beide zum ersten mal hier in Rijeka. So sind wir es dann auch angegangen und es fühlte sich nach wenigen Runden schon sehr gut an. So waren wir sehr gespannt auf den ersten Zeiten-Zettel und dann verwundert als wir Ihn in der Hand hatten,  keine Diva, keine Startnummer 19 drauf. Ich machte mich gleich auf zur Zeitnahme um einen Abgleich mit unserer Transponder Nummer zu machen, diese war zwar richtig hinterlegt, aber er wurde nicht erkannt. Zur Sicherheit bekamen wir einen zweiten Transponder, denn ab dem zweiten Training wurde es ernst und ohne Zeiten würden wir schlecht dastehen. Bei unserem eigenen Transponder änderten wir noch die Position.

Zu zweiten Training dann nun mit zwei Transponder gewappnet starteten wir mit einem guten Gefühl, welches sich nach 20 Minuten Training auch bestätigte. Ich denke für viele überraschend belegten wir mit der Diva die 8. Position von 20 und unsere direkte Konkurrenz wie Gasche, Baert und Axelsson befanden sich hinter uns. Dies bestätigten wir dann auch nochmal im dritten Training, verbesserten unsere Rundenzeit um eine weitere Sekunden und behaupteten den 8. Startplatz von mittlerweile 21 Startern. -> das hat sich echt gut angefühlt und dementsprechend war auch unsere Stimmung. 🙂

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Einziger Wermutstropfen am Abend war, dass wir bei der Durchsicht des Gespanns festgestellt haben dass der Krümmer vom vorderen Zylinder einen Haarriss hatte … hier konnte uns aber unser Rennkollege Ad Jossen mit seinem Schweißgerät weiterhelfen und hat fachmännisch eine Naht darüber gezogen.

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Samstag Morgen dann ein kurzes Warmup, dies nutzten wir wirklich nur als Funktionstest, ob der Krümmer hält und ansonsten auch alles funktioniert. Wir wollten uns in diesen 20 Minuten noch nicht verausgaben, denn für den Mittag waren noch 2 Sprintrennen angesetzt.

Dann am frühen Mittag das erste Rennen, obwohl mit 6 Runden gleichlang wie das folgende, ist dies der Supersprint und das nachfolgende Rennen der Sprint. Wir hatten einen guten Start und eine sehr gute Reaktion, denn das vor uns stehende Gespann des Holländer van Kampen kam nicht vom Fleck und wir mussten mit einem Haken an Ihm vorbei. Aus den hinteren Startreihen haben alle dieses Missgeschick mitbekommen und so ist zum Glück hierbei nichts passiert. Mit diesem guten Start konnten wir unsere Position halten und auch unsere direkte Konkurrenz hinter uns lassen. Aber dies war leider ab der dritten Runde nicht mehr möglich, die hohe Handkraft die für die Kupplung benötigt wird, die noch nicht optimale Sitzposition forderte Ihren Tribut und ich hatte große Mühe beim schalten, so mussten wir einen nach dem anderen passieren lassen und befanden uns dann am Rennende auf Position 14. Das positive aus diesem Rennen war der gute Start und die Verbesserung unserer Rundenzeit um weitere 2 Sekunden.

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Foto von Doreen Müller-Uhlig, sollte jemand die Fotos verwenden wollen bitte anfragen bei: Mail: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Nach dem Rennen wurden die Möglichkeiten diskutiert und mit Hilfe einer geliehen Kupplung Armatur von Kan Knappton bauten wir diese um. Ebenso verbesserten wir die Sitzposition und änderten nochmal die Schaltung. Damit konnte das zweite Rennen des Tages, das Sprintrennen in Angriff genommen werden.

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Wieder ging es mit einem guten Gefühl an den Start, doch schon in der Einführungsrunde habe ich festgestellt das die Kupplung nicht sauber trennt und ein schalten nur mit Zwischengas möglich ist. Trotzdem rollten wir in die Startaufstellung, absolvierten wiederum einen guten Start und konnten lange unsere Postion behaupten. Nur der Schwede Axelsson der nur wegen Motor Problemen im Training keine gute Zeit schaffte zog an uns vorbei. In der 5. Runde entbrannte dann ein Zweikampf mit dem Team Siegel, 600er LCR Gespann,  wir wechselten mehrfach die Positionen.

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Foto von Doreen Müller-Uhlig, sollte jemand die Fotos verwenden wollen bitte anfragen bei: Mail: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Einfahrt zur 6. und letzten Runde, Ende der Start und Ziel Graden ein Fahrfehler von mir, zu weit innen unterwegs, dort den Bremspunkt auf einer massiven Bodenwelle angesetzt, währenddessen Steffen gerade auf dem Weg zum Wechsel nach außen unterwegs war, Fahrwerk viel zu weich … das Gespann hebelte sich aus und wir machten einen wilden Haken nach rechts, kollidierten mit dem Team Siegel welches eine saubere Linie suchte zum Einbiegen. Siegel drehte es um und der Beifahrer Ewald verletzte sich leicht am Fuß, wir flogen ab und rasten geradeaus ins Kiesbett wobei Steffen sich den Arm und die Rippen prellte. -> zum Glück ist nichts gravierenderes passiert.

Die Verletzungen von Steffen waren nicht so schlimm dass er freiwillig mit den Sanitätern ins Medical Center gegangen ist, aber er wurde von einer Hilfsbereiten Dame aus der Nachbarbox (sorry habe den Namen vergessen) versorgt und mit Wärmestrahlung behandelt.

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Am Gespann wurden keine Beschädigungen festgestellt, es musste nur, aus allen Löchern und Ritzen einiges an Kies entfernt werden. Ob wir am Hauptrennen am Sonntag überhaupt teilnehmen wollten wir erst am Sonntag Morgen entscheiden wenn wir wissen wie es Steffen geht.

Steffen ging es am Morgen relativ gut, wie es einem halt so geht mit schweren Rippen Prellungen und gezerrtem Arm. Daher entschieden wir uns am Rennen teilzunehmen aber wir starten von hinten, um keinen zu behindern und Steffen turnt gar nicht. Dieses mitrollen sicherte uns immerhin ein paar Punkte für die Meisterschaft.

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Foto von Doreen Müller-Uhlig, sollte jemand die Fotos verwenden wollen bitte anfragen bei: Mail: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Diese schönen Pokale sind uns leider verwehrt geblieben, aber wir arbeiten hart daran und sind optimistisch dass wir es diese Saison noch schaffen können.

Gute Besserung noch an Ewald Siegel und Steffen.

Nächstes Wochenende (Pfingswochenende) ist schon der 3. Lauf und wir gehen in Most an den Start.

Entschuldigt bitte, ist dieses mal mehr Text geworden.

Viele Grüße euer Markus

Optimierung, Verbesserung Fehlerbehebung – was passiert so alles zwischen den Rennen …

Nach dem ersten Einsatz in Brünn sind ein paar Dinge die da geändert werden müssen: Schaltung bzw. Schaltwege verkürzen, Nasen OP, Öl Auffangbehälter oder so …

Beim ersten Umbau der Schaltung hatten wir versucht die Schönheit beizubehalten, d.h. wir haben die schön geformte Carbon Schaltstange wieder mit eingebaut und haben die Hebel verändert. Leider haben wir dies gemacht ohne die Hebelgesetze zu beachten und uns damit einen großen Fehler eingebaut. Das Schaltgestänge, die Hebel sollten alle zusammen immer im rechten Winkel zueinander stehen – dass war bei uns nicht mehr so und somit haben sich die Schaltwege extrem verlängert -> wie Ihr seht, wir arbeiten dran damit dies in Rijeka funktioniert. 🙂

Weiterhin gibt es eine kleine Nasen OP – keine Angst – nicht beim Beifahrer oder beim Fahrer, sondern an der Diva! Vielleicht ist es ja dem einen oder anderen aufgefallen, die Nase der Diva war nicht schön und sehr tief. Dies wurde nun operativ entfernt und durch eine kleine Spoiler-Lippe ersetzt, diese bringt dann vielleicht auch ein wenig mehr Druck auf das Vorderrad – schauen wir mal.

An unserem Problem mit dem Öl-Auffangbehälter von der Gehäuseentlüftung arbeiten wir auch, denn unser Kunstwerk von Brünn sollte nur ein Provisorium bleiben (siehe Bilder).

Weiterhin gibt es auch eine Ergänzung im Terminkalender, wir werden Ende September beim IDM-Finale in Hockenheim dabei sein.

Weitere Infos folgen in den nächsten Tagen.

Viele Grüße, euer Markus

 

1. Rennen in der Sidecar Trophy in Brünn, ist die „Diva“ konkurrenzfähig?

Am letzten Wochenende war Steffen und ich mit der Diva zum Saisonauftakt der Internationalen Sidecar Trophy in Brünn am Start – es gab Hochs und Tiefs.

Brünn, d.h. eine wunderbare Rennstrecke mit toller Atmosphäre aber lange Anfahrt für die meisten Beteiligten. Das Team vor Ort waren folgende: Uwe, Lars, Steffen, Eric, Marie und ich. Fritze verweilte noch in seinem wohlverdienten Urlaub und  war Ausnahmsweise nicht dabei.

 

Nach nur ein paar Stunden Schlaf wurde erst einmal die Diva hübsch gemacht, d.h. wir haben Sie mit unserer Werbung beklebt! VIELEN DANK NOCHMAL AN ALLE SPONSOREN, GÖNNER, FANS UND HELFER DIE UNS UNTERSTÜTZEN – DANKE!

 

Am späten Nachmittag dann das erste freie Training und somit der erste Abgleich mit der Konkurrenz – wir waren gespannt. 25 Minuten Training ist viel Zeit zum Testen, diese nutzten wir voll aus um die Strecke kennen zu lernen, uns aufeinander ein zu spielen und auch um Spaß zu haben. Der erste Eindruck bei mir war sehr positiv, denn auf der Strecke konnten wir gut mit den anderen 1000er der Trophy mithalten.

 

Dann leider die negative Überraschung, nachdem wir die Verkleidung runter hoben sahen wir dass der komplette Motor verölt war und aus der Airbox ebenfalls das Öl trifte. Hier dachten wir noch dass wir zu viel Öl eingefüllt haben, aber trotz korrektem Ölstand kämpften wir den kompletten Samstag mit dem Problem. Lösung war dann eine Art Catch-Öltank, den wir sehr wild aber funktional angebaut haben. (siehe Bilder)

Die beiden Zeittrainings verliefen sehr positiv, wir fanden uns nach der ersten Ausfahrt auf dem 14. Platz von 27 Startern und nach der zweiten Ausfahrt dann auf dem 17. Startplatz. Vom Ergebnis her waren wir sehr zufrieden, denn es zeigte sich dass wir mit dem Ducati Triebwerk ganz gut mithalten können und zur direkten Konkurrenz es nur kleine Abstände gab. Allerdings traten in den Trainings auch weitere Probleme auf, nach ein paar Runden war ein schneller Gang-Wechsel nicht mehr möglich und mein Schalt-Fuß wurde gefühllos. … nicht gerade die beste Ausgangssituation für das anstehende Sprint- Rennen am Abend.

Der Start zum Sprint-Rennen war dann etwas unerwartet, durch einen Ampel Fehler ging die Ampel in einem Zug von rot auf aus – das war wesentlich schneller als gewohnt. Wir kamen trotzdem gut weg, verbesserten uns um ein paar Plätze nach vorne und hatten dann zur Einfahrt in die erste Kurve leichten Kontakt mit einem F2. Hinter Bereuter/Kolloch lagen wir die ersten beiden Runden auf Rang 3 in der 1000er Trophy-Wertung. Dann kamen aber wieder die Schalt-Fuß-Probleme, der Gangwechsel wurde immer unsauberer und am guten Schluss war kein Gangwechsel mehr möglich sodass wir die letzten beiden Runden komplett im 6. Gang absolviert haben. In dieser Situation haben wir natürlich Platz um Platz verloren sodass wir am Ende auf P5 in der 1000er Wertung landeten.

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Foto von Doreen Mueller-Uhlig – bei weiterer Verwendung bitte bei Dorren anfragen: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Am Abend und in der Nacht schraubten wir wie die wilden und versuchten die Probleme in den Griff zu bekommen, doch das Warmup am frühen Morgen sorgte für Ernüchterung. Das Öl Thema hatten wir halbwegs im Griff, aber bei der Schaltung stellten wir nun endgültig fest dass die Schaltwege viel zu lang sind und diese in normaler Fuß Haltung nicht absolviert werden kann. Für das Hauptrennen am Mittag haben wir versucht die optimalste Position zu finden.

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Foto von Doreen Mueller-Uhlig – bei weiterer Verwendung bitte bei Dorren anfragen: dmmotorsportsmedia@gmail.com

Der Start zum Hauptrennen war uns perfekt gelungen … Kommentar von Eric von der Box: „man hat gehört wie die Diva durchs Feld flog“ 🙂 … von Startposition 17 schafften wir es in die erste Kurve als 4. einzubiegen, das war ein super Gefühl und hat uns sehr stolz gemacht. Natürlich kamen auf den nächsten Metern auch die Platzhirsche in Fahrt und wir verloren wieder ein paar Plätze, aber trotzdem war es ein perfekter Start. Ab der dritten Runde traten dann wieder die Schalt-Probleme auf und wir mussten leider vorzeitig das Rennen beenden, denn mindestens 8 weitere Runden im 6. Gang ist nicht befriedigend.

 

Wir haben an diesem Wochenende sehr viel geschraubt und mehr Öl an den Händen gehabt als uns lieb ist, trotzdem fällt unser Fazit positiv aus. Beide gravierenden Probleme bekommen wir mit den entsprechenden Änderungen in den Griff und der geniale Start sowie die gefahrenen Rundenzeiten zeigen auf dass wir „mitspielen“ können. Steffen hat einen guten Job gemacht und unser Zusammenspiel auch sehr gut geklappt. Vielen Dank an das komplette Team und in ca. 4 Wochen in Rijeka greifen wir dann richtig an. 🙂

Viel Grüße – euer Markus

Fast vergessen: Ja, die Diva ist konkurrenzfähig!

Anne in Franciacorta – Mit Schwerstarbeit, Kreuzschmerzen und Übelkeit auf P4 und P3 gefahren …

Das Wetter hat zwar irgendwie mitgespielt, trotzdem war es für Anne nicht einfach am Ende P4 und P3 zu erreichen, bzw. wegen einem italienischen Gaststarter gab es Punkte für P3 und P2.

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Aber fangen wir doch einfach mal Vorne an, am Mittwochabend angekommen im Autodromo Di Franciacorta in Norditalien, liegt zwischen Brescia und Bergamo. Die meisten Rennkollegen vom Böblinger Graragenteam waren schon da und hatten die Box schon bezogen. Das Wetter, kühl, windig und teilweise leichter Regen angesagt. Schnell dann alles ausgeräumt und in der Box aufgebaut damit wir am Abend noch die technische Abnahme hinter uns bringen konnten.

Donnerstag und Freitag war dann freies Training angesagt oder andere sagen auch dazu „Test und Einstell Fahrten“. Das Wetter war wechselhaft und so wurden einige Turns im trockenen absolviert und andere im nassen. Aber irgendwie hat Anne nicht so einfach Ihren Rhythmus gefunden und erst am späten Nachmittag war Sie halbwegs mit den Rundenzeiten des ersten Tages zufrieden.

Foto 03.04.18, 23 40 31 Auch am Freitag war der Rhythmus leider  noch nicht gefunden. Da Anne sehr selbstkritisch ist und selber sehr hohe Ansprüche an sich stellt war Sie weiterhin mit sich und den erreichten Rundenzeiten nicht zufrieden. Erst am späten Freitagnachmittag  im letzten Training im Regen, fast alleine auf der Strecke, schien der Knoten geplatzt zu sein und der gewohnte Rhythmus wieder gefunden. Man sah es an Ihrer Körperhaltung dass trotz Regen alles passte, es Ihr Spaß machte und Sie eine gute Runde nach der nächsten absolvierte.

Samstag dann Qualifying und am frühen Morgen der erste Schreck. Anne hatte solche Rückenschmerzen dass Sie sich kaum bewegen konnte, aber dies ist kein Grund für Sie aufzugeben. Mit Hilfe auf das Motorrad geschwungen und durch die 3 Trainings gequält. Unter diesen Umständen war dann der 18. Startplatz von knapp 30 Startern noch ganz gut, aber natürlich war Anne selber damit nicht zufrieden.

Am Sonntag dann endlich Sonnenschein, da viel das Aufstehen natürlich leicht, außer wenn man wie Anne weiterhin Kreuzschmerzen hat. Um diesen entgegen zu wirken sollte eine Schmerztablette helfen, aber leider linderte Sie nicht die Schmerzen sondern sorgte für Übelkeit und Unwohlsein. Auch wieder kein Grund nicht auf das Motorrad zu steigen … Anne beendete das erste Rennen in Ihrer Klasse auf P4, bekam aber Punkte für P3. (Gaststarter bekommen keine Punkte) …

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Das zweite Rennen wurde wegen Verschiebungen im Zeitplan als Sprint-Rennen durchgeführt, d.h. statt der normalen 12 Minuten + 2 Runden wurden nur 6 Runden gefahren. Trotz den Rückenschmerzen fand Anne hier sehr schnell Ihren Rhythmus, kämpfte, stach rein, überholte und rang Ihren direkten Konkurrenten nieder. Am Ende wurde dies mit dem 3. Platz in Ihrer Klasse belohnt. (Punkte für P2)

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Dies war dann noch ein schöner Abschluss des Renntages. Das komplette Böblinger Garagenteam hat in den verschiedenen Klassen wieder tolle Erfolge erzielt und kann in der Summe sehr zufrieden sein. Als nächstes Rennen steht nun am 11.-13. Mai das Mai-Pokal-Revival in Hockenheim an, dies ist dann das erste Heimrennen.

Am kommenden Wochenende bin ich dann in Brünn unterwegs.

Viele Grüße Euer Markus

Nun doch Training :-) … Pannonia, Brünn, Most, Val de Vienne, … mit allen haben wir gesprochen und dann waren wir im Driving Center Groß Dölln.

Im Driving Center Groß Dölln, etwas oberhalb von Berlin, fanden wir nun doch noch eine Gelegenheit zum Trainieren. Vor Ort fanden wir eine riesige Anlage, sehr freundliche, hilfsbereite Leute und viel Strecke zum fahren.

 

Das Wetter, ca. 2 Grad Plus und trocken von oben … die Strecke noch leicht feucht vom Schnee der am wegtauen war, zusammen nicht optimal aber für unsere Einstell Fahrten vollkommen ausreichend. Vor Ort haben wir einen ehemaligen Flugzeug Hangar als Unterkunft bekommen.

Das Driving Center bietet 4 Strecken Segmente A-D an, welche einzeln befahren oder kombiniert werden können, sodass die Längste Variante ca. 4,2 km ergibt. Am Freitag durften wir ganztägig und exklusiv auf dem Abschnitt A+B unterwegs sein. Dieser ist zwar ein „Micky Maus“ Kurs, aber sehr abwechslungsreich mit Höhenunterschieden und nicht einsehbaren Kurven und bei noch leicht feuchten Bedingungen perfekt für uns.

Die Kombination aus vielen rechts und links Kurven verlangte viele Schaltvorgänge, viele Lastwechsel und half uns sehr schnell die richtige Sitzposition zu finden. Nach ca. 50 Runden waren wir mit uns und der Technik zufrieden. … Für Samstag war dann eigentlich der Wechsel nach Bautzen auf einen Sportflughafen angesagt, doch im Lauf des Freitags hat das Driving Center uns angeboten dass wir auch Samstags nochmal kommen dürfen. 🙂

Samstag dann ca. 4 Grad Plus, weiterhin trockene Witterung und Strecke nun abgetrocknet. Nun durften wir auf dem Abschnitt C+D, schneller Abschnitt wo auch über 200 km/h erreicht wurden,  fast exklusiv fahren.  Dies ermöglichte uns dann auch zu überprüfen ob die Diva nun nur bis 9200 dreht oder ob die maximal Drehzahl von ca. 10500 erreicht wird (unser beschriebenes Problem vom Prüfstand) -> freudig kann ich berichten dass wir die fehlende Drehzahl gefunden haben. :-)))

Das zweite Team, Peter Kimeswenger u. Jens Lehnert, welches ebenfalls von Uwe und Fritze unterstützt werden, war Samstags auch dabei und sie konnten ebenfalls viel testen. Jens hatte sich dann auch die Zeit genommen und Steffen ein paar gute Tipps gegeben welcher dieser dann sofort positiv umgesetzt hat.

Mit Sonnenschein konnten wir dann zum Abschluss auch noch ein paar schöne Bilder machen und zwei erfolgreiche Trainingstage fanden so ein gutes Ende. Sehr gerne kommen wir wieder ins Driving Center Groß Dölln, die Anlage und die Betreiber haben uns begeistert.

Ab Mittwoch geht es nun nach Norditalien, hier hat Anne, im Rahmen der Klassik Motorsport, Ihre erste Veranstaltung in Franciacorta.

Bis demnächst, Euer Markus

 

Wintereinbruch verhindert Training

Das DUC-Gespann oder auch liebevoll die Diva genannt steht fürs Training bereit, aber leider spielt das Wetter nicht mit! :-(((

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Bild ist von der Live Cam Pannonia Ring

Eigentlich war für das letzte Wochenende ein Training auf dem Pannonia Ring in Ungarn angesagt, aber der Wintereinbruch hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn bei 0 Grad mit Eis und Schnee will freiwillig niemand auf die Rennstrecke.

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Die Diva steht bereit und wir brauchen auch dringend noch ein paar Testrunden bevor es dann Anfang April mit der Internationalen Sidecar Trophy nach Brünn Tschechien geht.

 

In den vergangen Jahren sind wir des öfteren schon bei Carlo im Trainingslager gewesen, dieses Jahr klappt dies leider nicht weil uns ansonsten der Urlaub nicht ausreicht für die komplette Saison zu bestreiten. Das Carlos Trainingslager findet diese Woche in Val de Vienne in Frankreich statt und wie es aussieht hat man dort auch ganz gute Bedingungen. „neidisch“

Im Moment suchen wir noch krampfhaft nach einer Trainingsmöglichkeit an diesem Wochenende … mal sehen, vielleicht doch noch nach Frankreich? …

Ich halte Euch auf dem Laufenden, viele Grüße Euer Markus

Die Diva und der Prüfstand …

Schon ein paar Tage her, aber ich wollte euch die Details nicht vorenthalten! 🙂 … Eigentlich war es ein spannender Tag, nur leider nicht mit dem gewünschten bzw. erhofften Ausgang.

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Wir waren mit der Diva auf dem Prüfstand bei Martin Chloupek in Österreich (Au bei Ed) wo Uwe und Fritze schon gute Erfahrungen mit dem KaWa Gespann gemacht hatten.

Eigentlich waren wir auch nur Zaungast oder Lückenfüller, denn die Jungs waren hauptsächlich mit der Kawa da und in den Pausen sollte die Diva getestet werden.

Unser Ziel war, zu wissen ob die neue Auspuffanlage funktioniert und wie viel Leistung der Ducati 1198 S Motor nun wirklich so hat. Also, die Diva ausgeladen, die neue Auspuffanlage angebaut und ab auf den Prüfstand.

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Dann die erste Ernüchterung, die neue Anlage funktioniert gar nicht, statt mehr Leistung zu bringen, vernichtet Sie die vorhandene Leistung! 😦 … daher ein wenig abkühlen gelassen und dann wieder auf die ursprüngliche Anlage umgebaut und die nächsten Tests gefahren.

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Im ersten Moment war die Welt in Ordnung, diese Auspuffanlage von SR-Racing funktioniert und wir haben ca. 160 PS gesehen. Im Detail wurde dann festgestellt dass die beiden Zylinder sehr unterschiedlich laufen, der eine fett der andere mager, aber dafür sind wir ja auf dem Prüfstand. Nun hat Martin sich an die Diffizile Einstellung gemacht und Stück für Stück die Zylinder angeglichen.

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Wir erhofften uns von dieser Angleichung eine Leistungssteigerung, diese hätte zwischen 10 PS und 10% liegen sollen, aber diese kam nicht. Dies sorgte dann für einige erstaunte Gesichter und erst durch weitere Testfahrten stellten wir fest dass die Diva nach oben nicht voll ausdreht. Uns fehlten ca. 1300 – 1500 Umdrehungen zur maximal Drehzahl. 😦

Trotz diesen nicht so schönen Erkenntnissen durfte die Verpflegung nicht auf der Strecke bleiben.

Fazit: Wir haben vermutlich ein kleines Problem in unserer Elektronik, vielleicht nicht angeschlossene Sensoren die uns hier begrenzen oder so …

 

Wir sind schon auf der Suche nach dem Fehler, können Ihn aber noch nicht eindeutig einkreisen … es wird zeitlich sehr eng denn nächstes Wochenende sind wir schon in Ungarn auf dem Panonia Ring zum Testen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, Gruß Markus

 

Die kleine ist wieder zu Hause – Honda RS125R – die Arbeit steckt im Detail …

Die letzten Monate war Anne Ihre 125er bei Wolfgang Müller, dankenswerterweise hat er sich Ihr angenommen, Sie komplett zerlegt, den Motor überholt und im Detail Wartungsfreundlicher gemacht – Danke Wolfgang

Wie oben schon angedeutet steckt die viele Arbeit im Detail und hier war es Wolfgang ein großes Anliegen die kleine Honda zu optimieren. So wurden die Verkleidungshalter fest montiert (vorher wackelten Sie und rasselten Sie) und die benötigten Splinte mit einem Rödeldraht daran befestigt damit man Sie nicht immer suchen geht.

Ein wichtiger Wert bei den 2-Tacktern sind die gefahrenen Kilometer der einzelnen Komponenten, daher sollte akribisch genau die Anzahl der Runden notiert werden und daraus dann die KM errechnet werden – oder man baut einen Fahrradtacho an, stellt diesen genau ein und kann so die gefahrenen KM immer ablesen. :-)))

 

Original verbaut Honda auch nicht immer die besten Dinge, so sind die benutzen Auffangbehälter doch sehr groß … diese wurden in diesem Schritt auch gegen kleinere ausgetauscht.

In der Summe gab es viele Veränderungen, welche auch nicht alle auf den ersten Blick sichtbar sind, wie z.B.: Die Airbox wurde besser abgedichtet, der Kühler komplett gereinigt und die Lamellen gerichtet, Position vom Kühler leicht verändert, das Fahrwerk von GL Suspension optimiert …

Aber auch ein paar Dinge wurden geändert die man leicht erkennen kann, so wurde die Verkleidung an den Auspuff angepasst und Sie hat ein paar zusätzliche Öffnungen bekommen. Auf der Hinterradschwinge wurde ein Kotflügel montiert und das Cockpit wurde neu sortiert.

Schaltung und Bremsanlage blieben auch nicht unverändert, so wurde das Schaltgestänge optimiert durch eine besser passende Schaltstange und das Regen-Vorderrad bekam eine neue Bremsscheibe.

Hiermit habt Ihr einen kleinen Einblick bekommen was sich über den Winter an Annes Honda alles getan hat. :-))) Ich habe bestimmt das eine oder andere vergessen, dafür schon mal sorry … wenn Ihr die Details sehen wollt dann kommt doch an diesem Wochenende auf die Motorradshow 2018 in Horb. Viel Spaß und bis demnächst, euer Markus