IDM-Finale Hockenheim-Heimrennen -> Freud und Leid lagen sehr nah beieinander …

Freude – gutes Training, gute Stimmung, Zusage von Ondrej für die Saison 2020

Leid – erstes Rennen nicht über eine Runde hinaus gekommen, zweites Rennen vom Start an gemerkt dass der Motor nicht die volle Leistung hat, leider in der Gesamtwertung von P6 auf P8 abgerutscht …

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Am besten fange ich einfach mal ganz von vorne an … die Anreise am Donnerstag war für mich ein Katzensprung, denn ich komme aus der Nähe von Stuttgart und daher ist Hockenheim mein Heimrennen mit einer Anreise von ca. 110 km … Fritz, Lars und Uwe kamen im Lauf des Abends und Ondrej mit Martha, Petr, Marek und den Kindern kamen in der Nacht.

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Freitags am frühen Nachmittag dann das erste freie Training, die Strecke war noch feucht, Ondrej war zum ersten Mal in Hockenheim, deshalb sind wir mit Regenreifen rausgefahren und es ging uns hauptsächlich darum die Strecke kennen zu lernen und ein gutes Gefühl zu bekommen – dies gelang und am frühzeitigen Ende, durch einen Abbruch, fanden wir uns auf P11 von 24 Gespannen wieder.

Am frühen Abend um 18.30 Uhr dann das Q1, es waren immer noch nasse Verhältnisse und deshalb sind wir wieder mit Regenreifen ins Training gegangen. Dies war auch die richtige Entscheidung und uns gelang direkt ein paar schnelle Runden. In den ersten Minuten des Trainings lagen wir sogar unter den Top 5, dies war aber nur ein kurzer Moment bis die anderen Teams in Fahrt kamen.

Im Verlauf des Trainings hatten dann mehrere Gespanne auf Regenreifen umgerüstet und verbesserten dann auch Ihre Zeiten. Überraschenderweise waren wir am Ende des ersten Zeittrainings immer noch auf der 10. Position, damit waren wir sehr zufrieden.

Außer den normalen Service Arbeiten musste nichts gemacht werden, daher freuten wir uns auf den Samstag mit dem Q2 um die Mittagszeit und dem ersten Rennen am Abend.

Das Wetter hatte sich gebessert und so startete das Q2 bei komplett trockenen Verhältnissen, somit wurden die Karten komplett neu gemischt. Wir fuhren ein paar schnelle Runden und bogen dann in die Box zum Besprechen ab. Das Zusammenspiel zwischen Ondrej und mir klappte sehr gut, aber wir stellten fest das im trockenen Zustand die Piste doch wesentlich anstrengender ist. 🙂

Beim kurzen Blick auf den Zeiten Monitor stellten wir fest dass wir mittlerweile auf P21 zurückgefallen waren, aber dass schon eine kleine zeitliche Verbesserung uns ausreichen würde um 2 oder 3 Plätze weiter vorne zu stehen (in der Startaufstellung).

Also nochmal Helm auf und raus, der Plan war eine Einroll Runde und dann eine Runde alles geben – gesagt, getan … wir fuhren knapp 1 Sekunde schneller, wussten aber zu dem Zeitpunkt noch nicht ob du Konkurrenz sich auch nochmal verbessert hat.

Zurück in der Boxengasse bekamen wir die Bestätigung, die schnellere Zeit reichte um uns auf P19 zu verbessern, damit waren wir sehr zufrieden – denn hier in Hockenheim waren noch mehr WM Fahrer und starke Gast Starter angetreten.

Um 18 Uhr am Samstag Abend dann das erste Rennen, die Vorfreude war groß und mit dem Wissen dass ein paar Bekannte und Arbeitskollegen auf der Tribüne saßen wollten wir alles geben und um jede Position kämpfen.

Beim Start selber kamen wir schon schlecht von unserer Startposition weg, da dachte ich noch das es einfach nur ein schlechter Start ist, aber bei den darauffolgenden Metern stellte ich fest dass sich die Kupplung verabschiedet hatte und wir die Leistung nicht auf die Straße bekamen. Wir fuhren einmal über Start und Ziel und quälten uns eine weitere Runde, aber dann war klar dass wir so nicht fertig fahren können. 😦

Leider ein vorzeitiges Ende und keine Punkte.

Wir tauschten die Kupplung und bereiteten das Gespann dann für das zweite Rennen am Sonntag vor. Da es am Sonntag Morgen für uns Gespann-Teams leider kein Warmup gibt konnten wir nur ein paar Runden im Fahrerlager drehen um zu testen ob die Kupplung ihren Dienst tut.

Dann hieß es warten, denn das Rennen fand erst am späten Sonntag Nachmittag gegen 17.30 Uhr statt.

Voll motiviert fuhren wir in die Startaufstellung … aber schon in der Besichtigungsrunde fühlte sich das Moped nicht gut an … der Start war schon wieder komisch, wir kamen nicht gut von unserer Position weg und alle Gespanne, die hinter uns gestartet sind, zogen an uns vorbei. Irgendwie stand uns nicht die volle Leistung zur Verfügung, aber nicht immer, sondern nur in gewissen Drehzahlbereichen! … puhh, die Enttäuschung war groß, dass war ein Kampf mit sehr stumpfen Waffen … kurz überlegte ob wir das Rennen vorzeitig beenden, aber da es sich nicht so anfühlte als würde gerade was kaputt gehen fuhren wir weiter, dem Feld hinterher, um wenigstens ein paar Punkte mit zu nehmen.

Die spätere Analyse lies uns vermuten dass beim Warmlaufen die Lambdasonde kaputt gegangen ist und diese dann ständig falsche Werte an das Steuergerät lieferte und somit der Motor nicht optimal lief (wurde in der Analyse zu Hause betätigt).

Sehr sehr schade für uns, denn gerade in meinem Heimrennen wollte ich nochmal bestätigen dass wir als Newcomer die IDM bereichern – im Training haben wir es auch gezeigt 🙂 … keine Punkte im ersten Rennen -> hierdurch verloren wir leider in der 600er Gesamtwertung auch 2 Plätze und rutschten von P6 auf P8 zurück – wie gesagt Freud und Leid lagen in Hockenheim leider nahe beieinander  …

Vielen Dank für die tollen Bilder an Martha … vielen Dank an das komplette Mechaniker Team Uwe, Fritze und Lars … vielen Dank an Ondrej, Martha, Petr und Marek … vielen Dank an unsere Sponsoren, Gönner und Freunde und danke für die Unterstützung und das mitfiebern und mitleiden …

Unser Blick geht nach vorne, nach der Saison ist vor der Saison, … die Technik funktioniert weitgehend und muss nur noch ein wenig optimiert werden … hier werden wir die Airbox ändern und eine neue Verkleidung ist bestellt, alles weitere werden wir sehen … wie schon oben geschrieben hat Ondrej und sein Team für 2020 zugesagt, dass freut mich sehr, weil es menschlich und auf der Strecke sehr gut passt …

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Wir werden 2020 wieder in der IDM an den Start gehen, wollen dort weiter vorne mitspielen und dann wirklich mal den einen oder anderen Gaststart in der WM machen.

### Hierzu suchen wir noch Sponsoren ###

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden, euer Markus

Nicht zufrieden in Assen …zum ersten mal auf dieser Rennstrecke, wechselhafte Verhältnisse und technische Probleme

Die Überschrift sagt schon alles, da fällt es mir auch nicht so leicht darüber zu berichten! 😦

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Nach dem Auffahrunfall beim letzten Lauf in Most hatten die Jungs doch etwas mehr Arbeit mit der Verkleidung, denn außer der Nase mussten auch mehrere Risse geklebt und verstärkt werden.

Der zeitliche Ablauf innerhalb der IDM ist immer ähnlich, so fängt es für uns meistens am Freitag um die Mittagszeit mit einem freien Training an, so auch hier in Assen. Als Fahrer bin ich zum ersten mal in Assen und mit Sophie Sattelberger habe ich auch meinen vierten Beifahrer bzw. Beifahrerin im Boot (Danke Sophie für deine Unterstützung und den guten Job), d.h. erst einmal die Strecke kennen lernen und sich aneinander gewöhnen.

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Unter diesen Umständen waren wir doch sehr überrascht dass wir am Ende des Trainings uns in der Zeiten Liste auf Position 13 wiedergefunden haben.

Die Strecke gefällt mir gut, ist schnell und den Verlauf der Strecke konnte ich mir sehr gut merken … das Zusammenspiel mit Sophie hat auch sehr schnell gut geklappt … vor knapp 5 Jahren waren wir zum ersten mal miteinander unterwegs, damals auf dem ersten F1 600 Projekt 🙂

Am späten Nachmittag dann das Q1, die Strecke war trocken und bot so die besten Verhältnisse für schnelle Runden.

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Wir fühlten uns ganz wohl und verbesserten unsere Rundenzeit um 2 Sekunden gegenüber dem freien Training. Aber unsere Konkurrenten verbesserten sich auch und so rutschten wir in der Zeiten Liste auf P16 zurück.

In der Nacht von Freitag auf Samstag verschlechterte sich das Wetter und es begann zu Regnen, dies hielt auch den Samstag an. Zum Q2 hatte es leicht abgetrocknet, d.h. die Verhältnisse waren so wie ich Sie gar nicht mag, ein bisschen nass und ein bisschen trocken. 😦

Ich entschied mich für die Regenreifen, denn damit bin ich flotter unterwegs als mit Slicks auf nasser Piste. Allerdings als wir das Gespann zum Beginn des Trainings starten ging es sofort wieder aus und sprang nicht mehr an …. puhhh dass braucht kein Mensch so kurz vor dem Qualifying …

Fritze und ich haben dann mal auf die Schnelle die Elektrik zerpflückt, alles durchgeschaut, aber keinen offensichtlichen Fehler gefunden … plötzlich sprang das Gespann wieder an und wir konnten leicht verspätet ins Q2 starten … allerdings trocknete die Strecke so schnell ab dass es keinen Sinn machte mehr als 3-4 Runden mit den Regenreifen draußen zu bleiben.

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Beim Einfahren ins Fahrerlager schlug dann der Fehlerteufel wieder zu und dass Gespann ging wieder aus … zum Glück nicht auf der Rennstrecke … „wer sein Moped liebt der schiebt“ … arme Sophie …

Leider war somit keine Verbesserung unserer Rundenzeit möglich und wir mussten uns mit dem 16. Startplatz zufrieden geben.

Nach längerer Suche fanden wir dann auch den Fehler, eine Steckverbindung am Anlasser Relais war schon leicht verschmort und hatte mal Kontakt und mal keinen.

Das Wetter verbesserte sich leider nur für kurze Zeit, sodass den ganzen Tag über die Verhältnisse auf Strecke nicht einfach waren. Als dann noch ein Motorrad fast die komplette Strecke mit Öl verunreinigte gab es erst einmal einen Abbruch von über einer Stunde …. der Zeitplan kam ins Wanken und der Start der Gespanne war unklar.

Dann plötzlich die Info dass es in 20 Minuten los geht, also ab in die Lederkombis und auf zum Rennen. Die Verhältnisse waren weiterhin wechselhaft, zusätzlich wussten wir nicht wie es mit dem Öl auf der Strecke aussah – dies verursachte bei mir auch passend zum Wetter „gemischte Gefühle“.

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In solch einer Situation ist für mich klar dass die Sicherheit vor geht und daher signalisierte ich dem Team dass wir einfach nur versuchen heil das Rennen zu Ende zu fahren … denn noch fehlt mir dass perfekte Fahrgefühl für solche Verhältnisse.

Natürlich ist es möglich bei diesen Bedingungen schnell zu fahren, dass zeigten viele unserer Rennkollegen, aber mir fehlt noch die Erfahrung, schließlich bin ich dieses Jahr erst in die IDM eingestiegen …

Somit fuhren wir sehr verhalten los, versuchten keine Fehler zu machen und beendeten das Rennen ohne das Gespann und uns kaputt zu machen.

Ich freue mich auf das nächste Rennen in Assen bei hoffentlich trockenen Verhältnissen.

Danke für die tollen Bilder an Henk Mannes, an Biele-Pixxx und an Richard Nijhof.

Nächste Station ist jetzt dieses Wochenende, Heimrennen in Hockenheim, ich hoffe auf trockene Verhältnisse und wichtige positive Entscheidungen für die Saison 2020.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, Euer Markus

Auf Nummer Sicher in Assen unterwegs … bei gemischten Verhältnissen wollten wir einfach nichts kaputt machen …

Nur eine kurze Info – Bericht folgt – die Verhältnisse waren katastrophal, es hatte geschüttet ohne Ende, dann über eine Stunde Abbruch und dann mussten wir uns schnell fertig machen…

Die Piste war noch sehr feucht und am abtrocknen … das sind nicht meine Verhältnisse, ich mag es richtig trocken oder richtig nass … daher war für uns klar, wir wollen ein paar Punkte mitnehmen und nichts kaputt machen … P17 im Feld und P7 in unserer Klasse, wir sind den Umständen entsprechend zufrieden.

Bericht folgt Ende der Woche … Euer Markus

Aus Most zurück – Als Newcomer in der IDM im vorderen Mittelfeld unterwegs … dies übertrifft unsere eigenen Erwartungen und hätte bestimmt der eine oder andere nicht von uns gedacht :-)

Abgesehen von den Unfällen die es in Most gegeben hat, war es für uns eine tolle Veranstaltung.

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Wie man sieht haben wir ein wenig Arbeit mit nach Hause gebracht, aber trotzdem sind wir mit dem Wochenende sehr zufrieden und zum Glück haben wir ja auch genügend Zeit bis zur nächsten Veranstaltung in Assen.

Aber wie sonst auch fange ich doch einfach mal von vorne an … Donnerstagnachmittag bin ich schon angereist und bei der Stellplatz Suche schon fast verzweifelt, denn das Fahrerlager war schon gut gefüllt und der Bereich für die Gespanne so gut wie voll.

Gegen 20 Uhr kamen dann auch die Jungs, Uwe, Fritze und Lars und irgendwie haben wir für beide Teams noch einen Platz gefunden. Sogar Andre mit Transporter und Wohnwagen haben wir am späteren Abend noch platziert bekommen. 🙂

Ich fahre gerne in Most und bin dort auch schon oft gefahren, dadurch und dass mehrere unserer Kontrahenten hier noch nicht gefahren sind, rechneten wir mit einem kleinen Vorteil für uns. Genau so sah dann am Freitag Morgen, in den ersten Minuten des freien Trainings, die Zeiten Liste aus … wir waren kurzzeitig auf P4… 🙂

Aber Runde für Runde fanden sich alle Teams besser zu Recht, die Rundenzeiten wurden immer schneller und wir rutschten zurück ins Mittelfeld. Mit der erreichten Rundenzeit von 1,54 waren wir erst einmal happy, denn uns war klar, dass wir noch an der richtigen Übersetzung feilen müssen, denn die Erfahrungswerte vom letzten Jahr mit der Ducati konnten wir nicht nutzen (sind einfach nicht vergleichbar).

68444612_2392993604069122_729874231042506752_nFür das erste Qualyfying am Abend war dann nur ein normaler Service nötig und die erste Anpassung der Übersetzung, wir wählten eine etwas Aggressivere, damit wir besser aus den Ecken kommen.

Dann am späten Nachmittag / früher Abend das Q1 … alle Teams gingen auf die Strecke in Erwartung 25 Minuten trainieren zu können, dann nach ca. 5 Minuten ein Abbruch … auf der Start / Ziel Graden gab es einen schweren Unfall von einem Französisch / Belgischen Gespann … daraufhin wurde das Q1 nicht mehr neu gestartet … anfänglich sah es gar nicht gut aus -> aber im Laufe des Wochenendes kam die positive Botschaft aus dem Krankenhaus das Fahrer und Beifahrer außer Lebensgefahr sind … puhhh, waren wir alle erleichtert …

Trotz des Abbruches wurden die bis dahin gefahrenen Runden gewertet, somit hatte jedes Team 2-3 Runden mit gültigen Zeiten absolviert. Ich bin einer von denen die mehrere Runden benötigen um schneller zu werden, daher mussten wir mit der erreichten Zeit von 1,55 und P14 sehr  zufrieden sein . (ganz ehrlich, zu diesem Zeitpunkt waren die Zeiten usw. eigentlich egal … ein kurzer Moment war uns allen bewusst was wir da tun und was passieren kann)

Am Samstag Morgen dann das Q2, in der Nacht hat es angefangen zu regnen und bis zum Beginn des Trainings hat es leider nicht abgetrocknet. Daher mal wieder ein Reifen Poker, ein Teil der Strecke war noch nass, ein Teil schon teilweise abgetrocknet – in solchen Fällen entscheide ich mich immer für die Regenreifen … da es klar war dass bei diesen Verhältnissen keine Verbesserung der Rundenzeiten möglich war, gingen auch nicht alle Teams ins Training.  Ondrej und ich fuhren das komplette Training durch und landeten am Schluss auf P8 in Q2. In der Gesamtwertung von Q1 und Q2 zusammen stehen wir am P13 in der Startaufstellung.

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Am Abend dann das erste Rennen … es gab eindeutige Wetterverhältnisse, denn es war trocken und sehr warm. Der Start war nur mittelmäßig und da der Weg zur erste Kurve sehr lang ist schossen wieder einmal die 1000er Gespanne an uns vorbei und bogen vor uns in die ersten Kurve. Wir brauchten leider viel zu lang um an den 1000er wieder vorbei zu kommen, bzw. überholten am Anfang an den falschen Stellen, sodass wir den gewonnen Platz auf der anschließenden Gerade sofort wieder verloren. Erst als ich die Taktik geändert hatte und die 1000er vor dem „Geschlängel“ überholte reichte uns der Vorsprung aus diesen Platz Gewinn auch zu verteidigen. Leider kam ich zu spät auf diese Idee und so kamen wir über die Position 15 nicht hinaus – aber wir freuten uns sehr über die schnellste Rundenzeit von 1,49 … diese war 7 Sekunden schneller als im Training. 🙂

Das zweite Rennen war auch erst wieder am Sonntag Abend und leider gab es kein Warmup oder Training  zuvor … daher hieß es warten, warten, warten … das liegt mir gar nicht.

Dann der Start, der gelang diesmal richtig gut, wir verloren so gut wie keine Position bis zur ersten Kurve … dann stand aber plötzlich ein Gespann quer, ein Rückstau bildet sich und es kommt zu einem kleinen Auffahrunfall mit dem Team Kranenburg (sorry, aber das war keine Absicht und konnte ich nicht verhindern). Unsere Nase wurde eingedrückt und die Verkleidung zerdrückt, in diesem Moment zogen einige Gespanne an uns vorbei … ich brauchte ein paar Meter zum überprüfen ob das Gespann noch fahrbar ist und gab dann wieder Gas … außer dass die Verkleidung ein wenig flatterte schien alles ok zu sein.

Bei der ersten Start/Ziel Durchfahrt bekamen Lars und Fritze lange Gesichter, wir waren auf Position 17 zurückgefallen. Mit dem Wissen aus dem ersten Rennen begonnen wir unsere Aufholjagd und verbesserten uns bis kurz vor Schluss des Rennens auf P11 und in der 600er Wertung auf P4. Doch diese Position mussten wir dann in der letzten Runde, mit fahren der Kampflinie in der kompletten Runde, verteidigen – dies gelang uns auch und wir waren sehr happy … als wir die Rundenzeiten sahen war die Freude noch größer, denn wir fuhren viele 1,49er Runden. … freu …

Somit war es ein erfolgreiches Wochenende für das Team #19, auch wenn wir ein bisschen Arbeit mit nach Hause gebracht haben. Vielen Dank an das komplette Team, dies Sponsoren und unsere Gönner … und vielen dank an Marta für die tollen Bilder.

Ich glaube wir können ganz selbstbewusst behaupten dass wir eine Bereicherung für die IDM Sidecar sind. :-)))

Viele liebe Grüße – Euer Markus

IDM Schleiz P13 und P11 und 2 Sekunden schneller als vor 2 Wochen – wir sind happy

Wir waren erfolgreich und hatten viel Spaß, auf der Strecke und neben der Strecke … vielen Dank an die zahlreichen und tollen Fans in Schleiz – wir kommen sehr gerne wieder! 🙂

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Ja, genau für diese Fans waren wir vorbereitet und hatten uns im Vorfeld Autogrammkarten machen lassen. Auch hier wieder ein großes Dankeschön an Marta Kopecka für das tolle Bild für die Karte und die vielen tollen Bilder von diesem Wochenende in Schleiz.

Tolles Wetter hatten wir in Schleiz und viel Glück dass der angekündigte Regen bzw. die Unwetter uns nicht erreicht haben. Diesmal einfach ein paar Bilder mehr auch mal vom drumherum … wenn es nicht gefällt könnt Ihr euch melden.

Angereist sind wir am Donnerstag Nachmittag / Abend, irgendwie geht es sogar bei der IDM nicht mehr dass man erst Freitags anreist, dann kann es sein dass man keinen gescheiten Stellplatz mehr bekommt. Das erste Training war dann am Freitag um die Mittagszeit und am Abend dann schon das erste Zeittraining (Q1). Da wir vor zwei Wochen mit der Int. Sidecar Trophy schon hier gefahren sind waren wir sehr gespannt ob wir diese guten Zeiten wieder schaffen werden.

Ja, wir haben es geschafft an den Zeiten die wir in der Trophy gefahren hatten anzuknüpfen und dass sogar schon im freien Training. 🙂 Bis dato ungewohnt, aber sehr glücklich darüber, ohne technische Probleme absolvierten wir das freie Training und konnten fast spielerisch die schnellen Zeiten erreichen.

Freies Training Schleiz

Mit einer Rundenzeit von 1,419 waren wir ganz knapp an unserer besten Rundenzeit dran und waren damit sehr zufrieden. P11 in einem Starterfeld von über 20 IDM Startern hat uns natürlich zusätzlich motiviert, wobei man dazu sagen muss dass im freien Training oft noch nicht alles Teams am Start sind oder auch noch nicht „alles geben“. -> trotzdem happy 🙂

Für das Q1 am Abend änderten wir nur die Übersetzung um 1 Zahn aggressiver, damit wir besser aus den Kurven kommen und ansonsten nur einen normalen Service.

Q1 Schleiz IDM

Am Ende von Q1 landeten wir auf dem 14. Startplatz, dies ist dann realistischer, denn jetzt waren alle Teams auf der Strecke und haben auch entsprechend Gas gegeben. Unsere Rundenzeit konnten wir noch einen Hauch verbessern. In der Analyse nach dem Training fanden Ondrej und ich einige Stellen wo wir noch Zeit verlieren und waren uns somit sicher dass wir im Q2 am Samstag unsere Zeit und vielleicht unseren Startplatz noch verbessern könnten.

 

 

Dann kam am Samstag Mittag das Q2 und ernüchternd mussten wir feststellen dass keine Verbesserung möglich war, sogar dass wir an die Zeiten vom Vortrag nicht ran kamen. 😦 … was war passiert … Am Abend zuvor hatten wir uns noch informiert wie Tim Reevs sein Fahrwerk eingestellt hat und dann haben wir sehr große Unterschiede festgestellt. Da dachten wir uns, dass wir doch mal ausprobieren könnten das Fahrwerk in der Richtung zu verändern, nicht ganz so wie bei Tim, aber halt in diese Richtung. Zusätzlich haben wir dann noch neue Reifen aufziehen lassen, diese wollten wir dann am Ende vom Q2 noch einfahren.

Die Fahrwerks Veränderungen haben gar nicht zu meinem Fahrstil gepasst und die neuen Reifen lagen zu lange in der Sonne und hatten dadurch einen zu hohen Luftdruck -> dadurch sind wir dann im Q2 nicht mehr auf unsere Zeiten gekommen bzw. sogar langsamer gewesen. Das nennt man dann wohl „verwachst“ … 😦

Hierdurch verloren wir einen Platz in der Startaufstellung und mussten nun in die Rennen vom 15. Startplatz angehen.

 

Dann am Samstag Abend der Start zum ersten Rennen, der Himmel zog ein wenig zu, teilweise sah es nach Regen aus, aber das Wetter blieb stabil trocken und durch die Wolken war es nicht mehr ganz so heiß. Der Start selber war nur halbwegs gut gelungen und wie befürchtet kamen auf dem langen Weg bis zur ersten Kurve die 1000er von hinten vorbei geflogen. In der ersten Startphase wurde es auch sehr eng und es kam rechts wie links zu kleinen Berührungen / Lack Austausch – sorry –

In der IDM werden gegenüber der Trophy meistens längere Distanzen gefahren, mindestens 50 km, dies entspricht hier in Schleiz 14 Rennrunden. Davor hatte ich einen großen Respekt, doch irgendwie ging das Rennen wie im Flug vorbei, denn wir hatten mit mehreren Gespannen von der ersten bis zur letzten Runde Position Kämpfe. Leider kam zum Ende des Rennens wieder das Problem mit dem runterschalten, d.h. bis ca. zur 12 Runde klappt alles perfekt, dann verändere ich irgendwie meine Sitzposition / Lage so, dass ich nicht mehr gescheit alle Gänge auf einmal schalten kann und verliere somit an Rundenzeit. Daher waren wir am Ende mit der P13 im gesamten Feld und P6 in der 600er Klasse sehr zufrieden, genauso mit unserer verbesserten Rundenzeit von 1,4108.

Am Sonntag hieß es dann warten, warten, warten, denn das Rennen war ebenfalls erst am Abend und es gab am Morgen kein Training oder Warmup. Das Highlight um die Mittagszeit war die Autogrammstunde, die wie am Samstag sehr gut besucht war und in der wir viele Fans mit unseren Autogrammkarten beglücken konnten.

Dann am Abend der Start zum zweiten Rennen, das Wetter war wie am Tag zuvor, es zogen Wolken auf, sah nach Regen aus, blieb aber trocken. Das Start war gut gelungen und irgendwie schafften wir es auch dass nicht alle 1000er die hinter uns standen an uns vorbei zogen. Es bildetet sich gleich eine Vierergruppe mit zwei 600er und zwei 1000er Gespannen. Wir merkten wie man sich gegenseitig belauert, beobachtet und selber auslotete bzw. prüfte wer wann und wo seine Vorteile hat – das war super spannend … wenn man nicht aufpasste hatte man innerhalb einer Runde vier Plätze verloren oder umgekehrt auch wieder vier Plätze gewonnen.

Unser persönliches Highlight war dass wir kurz vor Schluss sogar am Team Rutz vorbeiziehen konnten und bis auf P10 vorgefahren sind, allerdings konnten wir uns an diesem Platz nicht lange erfreuen, die wieder einsetzenden Schalt Probleme verhinderten dass wir den Platz halten konnten.

Am Ende waren wir mit der 11. Position sehr zufrieden und waren damit wieder das schnellste 600er Gespann der „nicht WM Teilnehmer“. 🙂

Punktestand

Weiterhin sind wir sehr erfreut über den aktuellen IDM Zwischenstand der 600er Wertung, in unserem ersten IDM Jahr und mit anfänglich so vielen Problemen befinden wir uns aktuell auf dem 6. Platz – freu, freu, freu …

Vielen Dank an alle die uns in irgendeiner Form unterstützen, vielen Dank an das komplette Team.

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Schon am nächsten Wochenende sind wir am Start beim vierten Lauf zur IDM Sidecar in Most, wir werden schauen dass wir euch zeitnaher die ersten Infos liefern.

Viele Grüße – Euer Markus

 

… von P16 auf P2 nach vorne gerast …im zweiten Rennen in Schleiz bei der Int. Sidecar Trophy :-)

Ein sehr gelungenes zweites Rennen haben wir in Schleiz beim Gaststart in der Int. Sidecar Trophy abgeliefert. Unser Team, Freunde und die Zuschauer waren begeistert von der Aufholjagd vom 16. Startplatz auf zwischenzeitlich die 2. Position.

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Erst einmal vielen Dank an Marta, für die vielen tollen Bilder vom Wochenende in Schleiz und danke auch dass ich Sie hier benutzen darf.

Aber wie immer fange ich mal wieder von vorne an … wie schon angekündigt ist seit Schleiz Ondrej der neue Beifahrer im Team und das Team wurde dadurch ein wenig größer: Ondrej als Beifahrer, seine Frau Marta als Fotograf und gelegentlicher Beifahrer, Marek als Mechaniker und Petr ebenso als Mechaniker.

Das Wetter für das Wochenende war nicht so gut angesagt, in der Vorschau war angekündigt dass das komplette Wochenende nass werden sollte. Für mich und Onrej war klar dass wir das ganze erst einmal langsam angehen lassen, er muss als erstes mal sich zurecht finden und ich muss schauen wie gut es mit Ihm klappt.

Freitag 17 Uhr dann das erste freie Training, wir fuhren im hinteren Drittel des Feldes auf die Strecke und legten gemütlich los. 1-2 Runden ließen wir uns Zeit für die Strecken Besichtigung und dann steigerten wir Runde um Runde das Tempo. Am Ende des Trainings fühlten wir uns ganz wohl und wurden mit der Rundenzeit von 1,473 auf P8 geführt. Wir waren mit unserer ersten gemeinsamen Ausfahrt sehr zufrieden.

Technisch mussten wir für das erste Qualifying am Samstag Morgen nichts ändern, wir haben nur die Daten aus dem Datarekording ausgelesen und einen normalen Service gemacht. Am 11 Uhr in der früh ging es dann ins Q1, weiterhin fühlte sich alles ganz gut an und wir kamen schnell auf die 1,47 wie im freien Training, aber leider nicht schneller. Viel experimentieren kann man in den Trainings nicht, denn durch die lange Strecke kann man nicht so viele Runden fahren in den 20 Minuten. Mit dieser Zeit landeten wir nun auf der 11. Position und hofften das wir diese im Q2 noch verbessern könnten.

Das Wetter war den Sidecars irgendwie wohlgesonnen, denn obwohl es in der Nacht sehr stark regnete und teilweise auch stürmte waren die Trainings der Gespanne bisher alle auf trockener Piste. So auch das Q2, in welchem wir unsere Verbesserung der Rundenzeit planten. Doch wie immer kam alles ganz anders und bei der ersten Start/Ziel Durchfahrt schlug die Defekt-Hexe mal wieder zu, bei Vollgas verschluckte sich der Motor und ging sofort aus … wie ließen Ende der Geraden das Gespann ins Fahrerlager rollen und stellten schon fest dass es sehr stark nach Benzin roch. Ondrej schob mich bis ins Zelt und dort stellten wir sehr schnell fest dass die Benzinleitung an der oberen Einspritzung sich gelöst hatte und somit Unmengen von Benzin die Airbox fluteten – wir hatten Glück dass dies nicht auf den Auspuff kam, sonst wäre unser schönes Gespann abgefackelt. 😦

Glück im Unglück, dass war kein großer Schaden, konnte schell behoben werden, aber das Training war damit futsch und somit auch eine Verbesserung der Rundenzeit. Dies bescherte uns dann den Startplatz 16 für beide Rennen.

Allerdings fehlten uns nun einige Test-Kilometer um zu bestätigen dass die Übersetzung und die Fahrwerkseinstellungen passen … wir sprachen mit anderen Teams und entschieden uns auch ohne es zu probieren die Übersetzung gravierend zu ändern und das Fahrwerk leicht anzupassen.

Am Samstagabend dann das erste Rennen, nun zeigte sich der Wettergott mal von der anderen Seite und er öffnete seine Schleusen … da war an ein abtrocknen nicht zu denken, deshalb Fahrwerk auf weich eingestellt und die Brems Verteilung nach hinten gedreht. Zum Start gab es zwei Einführungsrunden, denn wie schon gesagt waren die Trainings bisher nur auf trockener Piste.

Der Start ist mir nicht so gut gelungen und irgendwie fühlte ich mich bei der richtig nassen Piste nicht wohl, so verbesserten wir auch nicht unsere Position. Als ich dann auch noch im Zweikampf feststellte dass das Vorderrad sehr leicht blockierte und nur mit viel Glück kein Crash passierte, beschloss ich für mich einfach nur fertig fahren, denn hier ging es für uns um nichts, es war einfach nur Training für die IDM Lauf 14 Tage später. Wir beendeten unspektakulär das Rennen auf P12. Wir und das Team waren nicht ganz zufrieden, aber wichtiger war dass wir nichts kaputt gemacht haben. Der Wetterbericht für Sonntag versprach eine trockene Piste und für uns eine neue Chance zu zeigen was möglich ist. 🙂

Dann nach langem warten durften wir am späten Sonntagnachmittag zum zweiten Rennen an den Start. Das Wetter war zwar wechselhaft, aber die Strecke war weitgehend trocken. Also mit Slicks und Trocken Setup ab in die Besichtigungsrunde und nach dem beziehend der Startposition dann in die anschließende Einführungsrunde. Aus dieser zurück sollte eigentlich der Start erfolgen, doch leider hatte ein Team massive Probleme und das Gespann musste aus der Startaufstellung geborgen werden. Somit gab es eine weitere Einführungsrunde und dann endlich der Start.

Dieser gelang auch ganz gut, laut Fritze könnte der aber auch noch besser gehen … dann wurde es aber in der ersten Kurve recht eng, 22 Gespann brauchen halt Platz … ohne Lackaustausch verbesserten wir uns um ein paar Plätze und zeigten wo es hingehen soll.

Bei der ersten Überfahrt über Start/Ziel wurde mir schon die Verbesserung auf P13 angezeigt, dies motivierte mich sehr und so kämpften wir uns weiter nach vorne. Auf den schnellen Geraden hatten wir keine Chance gegen die 1000er Gespanne, aber am Buchhübel angesaugt und in der folgenden kurvigen Passage konnten wir unsere Vorteile ausspielen. Von mehrerern Fahrern bekamen wir ein großes Lob für die sauberen Überholmanöver und auch die Bestätigung dass Sie auch meist keine Chance hatten dran zu bleiben.

So verbesserten wir Runde um Runde unsere Position, hatten sehr viel Spaß auf der Strecke und booten den Zuschauern eine gute Show. Ich konnte es gar nicht glauben als im weitern Verlauf des Rennens mir auch einstellige Positionen angezeigt wurden. Dies krönte dann mit der Anzeige von P2 in der letzten Runde, ich hatte ein mächtiges Grinsen im Gesicht, doch dies sollten im letzten drittel der Strecke weichen … denn Lingo, ebenfalls als IDM Fahrer, hier auch nur als Gast unterwegs, wollte mit aller Gewalt zeigen dass man Ihn als 1000er nicht so einfach überholt und hielt massiv mit Lackaustausch dagegen … dies nutzen die Teams Krist und Wirth und schoben sich ebenfalls wie Lingo vorbei sodass aus P2 „nur“ P5 wurde … ärgerlich, aber zum Glück ist nichts schlimmeres passiert und wie gesagt es war nur Training.

Ganz vorne waren Team Kapsch/Billich mit Ihrer 1000er die aber wegen Frühstart eine Zeitstrafe bekommen hatten und nun auf P6 gewertet wurden. Das Rennen gewannen unsere Teamkollegen Peter/Jens welche auch die schnellste Rundenzeit fuhren …herzlichen Glückwunsch … wir sind sehr zufrieden, wir fuhren die 3. schnellste Rundenzeit und sind heute noch von unserer Aufholjagd begeistert.

Das Team ist größer geworden und die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt, vielen Dank an Alle die geholfen haben, an alle Freunde und Sponsoren die das möglich machen.

In etwas mehr als einer Woche sind wir wieder in Schleiz, zur IDM, da müssen wir zeigen dass dies keine Eintagsfliege war. 🙂

Ich halte Euch auf dem Laufenden, viele Grüße Euer Markus

Zolder ist immer eine Reise wert … eigentlich …

Warum das „eigentlich“, weil einfach im Vorfeld viel Unruhe war, viel geklärt werden musste und vor Ort es auch zum Schluss irgendwie keinen Spaß mehr machte … aber da kann Zolder mit dieser schönen Strecke nichts dafür …

Im Vorfeld zum IDM Lauf in Zolder hat es sich leider ergeben das Steffen und ich uns trennen mussten, das ist wirklich schade,  denn menschlich wie auch im Team auf dem Gespann hat es gut funktioniert. D.h. dann für uns neben der technischen Fehlersuche auch noch der zusätzliche Stress mit der Beifahrer Suche.

Sehr schnell sind wir dann mit Luca Schmidt ins Gespräch gekommen und die Vorfreude war sofort groß, mit dem Nachwuchs Beifahrer, an den Start zu gehen, doch leider kam sehr schnell die Rückmeldung dass der Beifahrer im Ausland mindestens 16 Jahre alt sein muss – das Rennen ist 12 Tage zu früh :-((((

Über den gemachten Facebook  Poost kamen einige Rückmeldungen bzw. Angebote, aber davon musste ich den meisten eine Absage erteilen, denn meiner Meinung nach ist die IDM nicht die geeignete Veranstaltung zum Einstieg für Anfänger. Vor allem bn ich zuversichtlich dass nun die Technik funktionieren sollte und ich dann schnelle Runden drehen will.

Dann kam zum Glück die erlösende Meldung aus Österreich, Markus Billich hat Zeit und würde sich sehr freuen mit mir in Zolder an den Start zu gehen. -> somit war die Beifahrer Frage geklärt. 🙂

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Wir waren am Donnerstag recht früh in Zolder angekommen, sodass es viel Zeit gab um mit dem einen oder anderen zu plaudern und sich über die Strecke zu unterhalten. So im nachhinein betrachtet wurde eigentlich so negativ über diese Strecke gesprochen, Betonwände zu nah, sehr eng, teilweise keine Auslaufzonen, … dass das beste gewesen wäre gleich wieder einzupacken und die Heimreise anzutreten. -> dies haben wir natürlich nicht getan. Im Gegenteil Markus und ich (2x Markus) nutzten die Zeit und liefen ganz gemütlich die Strecke ab und besprachen die kritischen Stellen.

Im Vorfeld war auch klar dass in Zolder mehr Gespanne zum Training zugelassen werden als im Rennen erlaubt sind, d.h. es wurde eine richtige Ausscheidung gefahren und die letzten drei Gespanne dürfen erst einmal nicht am Rennen teilnehmen.

Somit war der Druck für uns schon sehr groß, denn wir waren nicht 100%ig sicher dass die Technik komplett funktioniert und wenn Sie nicht funktioniert dann wird es schwer werden sich zu qualifizieren.

Danke an Biele-Pixx für die schönen Bilder.

Am Freitag standen dann 2 freie Trainings an und die erlösende Nachricht bei den ersten Meter im ersten freien Training war …. der Schaltautomat funktioniert beim rauf und runter schalten, danke an Viviano von viva moto. Die nächste gute Nachricht war, das die Brese auch das tat was Sie tuen sollte und somit wurde von Kurve zu Kurve von Runde zu Runde das Gefühl für die Strecke, das Gespann und den neuen Beifahrer immer besser. Markus Billich hat sich sehr schnell zurecht gefunden sodass wir das Tempo spielerisch steigern konnten. Irgendwie fühlte sich das komplette Paket gut an und so war es für uns nicht verwunderlich das wir am Ende vom Training auf P15 von 27 lagen. Für den einen oder anderen war das wohl überraschend, zumal wir auch das erste mal in Zolder am Start sind … für mich selber war es klar, wenn die Technik funktioniert traue ich uns einen Platz im Mittelfeld zu! 🙂

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Für das zweite freie Training änderten wir noch ein paar Kleinigkeiten und mit dem guten Gefühl und der steigenden Strecken Kenntnis verbesserten wir unsere Rundenzeit von 1,53 auf 1,50 und blieben damit weiterhin im vorderen Mittelfeld. Zum 1. Quali war trotzdem die Anspannung sehr groß, denn wie gesagt, wer sich nicht qualifiziert der darf nicht am Rennen teilnehmen. Aber auf der Strecke war die Anspannung sehr schnell vergessen und das positive Gefühl überwog und uns gelangen sofort ein paar schnelle Runden. Im Hinterkopf hatten wir dass eine 1,48 am Samstag unser Ziel sein könnte, wir mussten unser Ziel für Samstag korrigieren, denn wir fuhren am Freitagabend im 1. Quali schon die 1,484 und steigerten uns somit um ca. 5 Sekunden in drei Trainings – wir waren sehr zufrieden und sehr begeistert von dieser Leistung.

Am Samstagvormittag dann das 2. Qualifying, hier war nun die Hoffnung sehr groß dass wir die Zeit nochmal stark verbessern können, denn mit den aufgezogenen neuen Reifen sollte schon locker eine Sekunde Verbesserung möglich sein (dachten wir), doch leider war ich zu verbissen unterwegs und kam über ein 1,497 nicht hinaus. Dadurch verloren wir 2 Plätze in der Startaufstellung und fanden uns dann auf P17 für beide Rennen wieder. Aber trotzdem waren wir weiterhin sehr zufrieden, denn wir waren das schnellste 600er „nicht WM“ Gespann und in der Rundenzeit nur 6 Sekunden hinter den ehemaligen Weltmeistern.

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Am Samstagabend dann der Start zum ersten Rennen, dieser muss zukünftig noch besser gehen, aber wir waren trotzdem gut dabei. Der Weg zur ersten Kurve ist in Zolder sehr weit, sodass mindestens 2 Tausender Gespanne uns aus beschleunigten und vor uns in die erste Kurve einbogen. Dies korrigierten wir dann aber gleich wieder in den nächsten Kurven Kombinationen.

Wir waren gut unterwegs, es machte Spaß, war nicht anstrengend und so fuhren wir vor bis auf P13 in der achten Runde … dann beim raus beschleunigen aus der hinteren Schikane fühlte sich alles sehr zäh an, die Drehzahl Region oberhalb von 13.000 Umdrehungen funktionierten nicht mehr sauber und ich befürchtete das Schlimmste – Motorschaden … deshalb liest ich das Gespann, in der Medical Center Kurve ausrollen und somit beendeten wir das Rennen vorzeitig mit einem technischen Ausfall.

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Im Fahrerlager zurück gleich mal, trotz Motor Ruhe, das Gespann gestartet und dann sofort festgestellt dass es kein Motorschaden ist …. puhhh … Glück gehabt … irgendetwas stimmt mit der Benzinzufuhr nicht (war die Vermutung) … daher habe wir mit Hilfe von Diego Romero das komplette System überprüft und vorsichtshalber die Benzinpumpe getauscht und hofften den Fehler gefunden und beseitigt zu haben.

Leider gab es am Sonntag kein Warmup wo wir dies testen konnten und somit sind wir mit einem unguten Gefühl in das zweite Rennen am Sonntag Mittag gestartet.

In der Startaufstellung durften wir einen Platz aufrücken, da es aus dem ersten Rennen einen Ausfall gab, somit konnte auch Ilse nachrücken und konnte zumindest das zweite Rennen fahren.

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Der Start war sehr schlecht, denn ich probierte eine neue Startprozedur, mit der ich anscheinend nicht zurecht komme (vielleicht Übungssache). So kamen wir als einer der letzten durch die erste Kurve … in den nächsten Kurven schlossen wir gut auf, sodass wir auf der Gegengrade, beim anbremsen auf die Schikane schon wieder ein paar Plätze gut machen konnten. Dann beim raus beschleunigen aus dieser Schikane entdeckte ich auf der Kuppe die gelbe Flacke und dann sogar die doppel gelbe Flacke … auf der Kuppe angekommen sah ich dann was passiert war oder gerade noch passierte … auf jeden Fall ein großes Chaos auf der Strecke … ein Gespann überschlug sich, ein weiteres dadurch abseits der Piste, das nächste direkt vor uns drehte sich und zum Glück ist nach meinem heutigen Wissenstand keiner der Beteiligten schlimmer verletzt worden … gute Besserung an alle.

Beim Restart des Rennens waren wir wieder mit dabei, doch leider setzte unser Drehzahl direkt wieder ein und wir beendeten frustriert das zweite Rennen.

Auf der einen Seite war die Stimmung am Boden, auf der anderen Seite waren wir mit der gezeigten Leistung im Training sehr zufrieden – darauf können wir aufbauen.

Fast vergessen, vielen Dank an Markus Billich, er war leider nur in Zolder als Ersatz Beifahrer dabei, für den Großteil der restlichen Saison werde ich zusammen mit Ondrej Kopecky an den Start gehen, ich freue mich darauf.

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Den ersten Test zusammen, absolvieren wir am nächsten Wochenende mit der Int. Sidecar Trophy in Schleiz … ich hoffe ohne technische Probleme. :-)))

Vielen Dank nochmal an das Technik Team, Fritze, Uwe und Lars, ohne Euch wäre das ganze nicht möglich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich halte Euch auf dem Laufenden, viele Grüße, euer Markus

Erster Lauf zur IDM (Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft) – jeder Anfang ist schwer … ;-)

Am letzten Wochenenden waren wir auf dem Lausitzring zu unserem ersten Lauf in der IDM-Sidecar … die Vorfreude war groß und die Enttäuschung nach dem Wochenende noch größer 😦

Ein Teil der Fotos sind von Sascha Biele – Biele Pixxx Sportfotografie, vielen Dank für die schönen Bilder. (bitte ohne Rücksprache mit Sacha diese Bilder nicht benutzten)

Aber wie immer fangen wir doch einfach mal von vorne an zu erzählen … im Vorbericht zu diesem Rennen hatte ich drauf hingewiesen das „der weiße Wahl“ es auf jeden Fall so nicht geben wird, aber die “ Stormtroopers“ wie Steffen und ich schon liebevoll bezeichnet wurden bleiben Euch erhalten. 🙂

Die weiße Lackierung war nur eine Notlösung für das Trainingslager, zum ersten Lauf in der IDM sind wir in einem ähnlichen Look wie 2018 an den Start gegangen und präsentieren unsere Sponsoren auf schwarz/rot/weißem Untergrund. – Danke an Alle die uns unterstützen.

Freitags war das Freie Training und das 1. Quali, wir waren sehr motiviert weil wir die Hoffnung hatten dass wir alle aufgetretenen Probleme im Griff haben und uns für das Wochenende weitere Hilfe zugesagt war. Aber schon im ersten Turn stellten wir fest dass wir nicht alles im Griff hatten, der Schaltautomat wollte weiterhin nicht seine Arbeit tun, weder beim hoch- noch beim runterschalten und die Bremse war so weich und teigig dass ich kein Vertrauen zu Ihr aufbauen konnte.

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Überraschend war dann das es in der Zeiten Liste gar nicht so schlecht aussah wie es sich auf der Strecke angefühlt hat. … Bis zum Q1 war genügend Zeit den Dingen auf den Grund zu gehen, bzgl. Elektrik hieß dies telefonieren und versuchen mit unserem Telefon Joker irgendwie eine Lösung zu finden und bzgl. Bremse … rauchten uns erst einmal die Köpfe …

Die Bremsbeläge wurden für das Rennen extra geschliffen und geprüft, die Bremsflüssigkeit zuletzt erst getauscht, einer der beiden Hauptbremszylinder im Winter getauscht und die Dichtungen in den Bremssättel auch. -> also entlüfteten wir die Bremse nochmal und zogen neue Flüssigkeit ein, die Bremse wurde ein wenig härter aber trotzdem bekamen wir keinen wirklichen Druckpunkt hin.

Also ging es mit fast den gleichen Problemen in das Q1 immer noch mit der Hoffnung dass sich die Probleme lösen lassen und somit die Rundenzeiten sich leicht verbessern lassen. Dem war leider nicht so, schon ab der zweiten Runde war die Bremse wieder sehr weich und teigig und alle Gänge rauf wie runter mussten von Hand geschaltet werden. … ein befreundeter Mechaniker und Namensvetter von mir sagte zum Thema „fahren ohne Schaltautomat“ … „Markus, die Klassik startet an diesem Wochenende in Schleiz“ … 😦

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Unter diesen Voraussetzungen war es ein regelrechter Kampf um überhaupt an die Zeit aus dem Freien Training heran zu kommen, an eine Verbesserung war gar nicht zu denken. Steffen machte einen guten Job und als Team auf dem Gespann war das Zusammenspiel gegeben, somit eigentlich beste Voraussetzungen für gute Rundenzeiten wenn uns da die Technik nicht im Weg stehen würde.

Eigentlich dachten wir auch dass mit dem Wechsel von der Ducati auf die Yamaha oder anders ausgedrückt von der Diva zu Geisha auch die Schrauberei weniger wird … dies ist leider noch nicht so.

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben wir dann die komplette Bremsanlage zerlegt und neu zusammengesetzt und leider kein besseres Ergebnis hinbekommen. Die Hilfeversuche im Bereich Elektrik verliefen leider auch im Sande sodass im Q2 am Samstagvormittag keine Verbesserung für uns möglich war, wir mussten uns mit dem vorletzten Startplatz begnügen.

Am späten Samstagnachmittag dann das erste Rennen, die Vorfreude war nicht wirklich groß, denn die Distanzen sind in der IDM wesentlich länger als in der Trophy und mit dem Wissen dass ich rauf und runter jeden Gang mit Kupplung schalten muss schrieb mir kein Lächeln ins Gesicht.

Dann der Start, der ging richtig gut und wie verbesserten uns gleich um 3-4 Positionen. Wir flogen sogar an unseren Teamkollegen #11 Peter und Jens vorbei, diese starteten 2 Plätze vor uns. Aber Sie korrigierten dies gleich in den ersten Kurven nach Start und Ziel wieder und stellten die gewohnte Reihenfolge wieder her. Das Feld sortierte sich sehr schnell und zog sich auseinander, wir kämpften wie die wilden merkten aber nach jeder Kurve beim raus beschleunigen wie wir Zeit verlieren gegenüber den Teams mit Schaltautomat. In den ersten Runden schafften wir es die Pace halbwegs mitzugehen und so kam es zu mehrfachen Positionswechsel innerhalb einer Runde. Doch durch die wieder weich werdende Bremse konnten wir über die komplette Distanz unser Tempo nicht halten und ich sagte mir lieber weiter hinten ankommen als überhaupt nicht ankommen.

 

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Ergebnis P13 in unserem ersten IDM Rennen und P6 in der 600er Wertung … trotz allem waren wir zufrieden dass wir die ungewohnte längere Distanz gemeistert hatten und dass wir keine konditionellen Probleme hatten.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatten wir dann wieder einiges probiert, sind teilweise auch an die Grenzen unseres Verstandes gestoßen, denn wirkliche Fehler konnten wir nicht finden. Sodass wir am Sonntagnachmittag mit den gleichen Gegebenheiten in das 2. Rennen gegangen sind … zusätzlich war blöd dass wir erst am späten Nachmittag unser Rennen hatten, ohne ein Warmup oder so … das lange Warten zehrt an einem.

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Das zweite Rennen ist dann leider auch schnell erzählt, ein noch besserer Start brachte uns in der Anfangsphase ein paar Plätze nach vorne, welche wir dann aber Stück für Stück wieder verloren, durch die bekannten Probleme. Aber auch hier waren wir stolz auf uns dass wir die Distanz gemeistert und das Rennen beendet haben. P15 im Rennen und P8 in der 600er Wertung. Danke an Uwe, Fritze und Lars für das fleißige Schrauben, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben dass es weniger wird.

Das Rennen in Assen bei den Ducat Club Races haben wir kurzfristig abgesagt, denn so macht es keinen Sinn. Zu Hause angekommen sind wir direkt wieder auf Fehlersuche gegangen, haben die ersten schon identifiziert und die neue Elektronik ist auch schon bestellt.

Wir sind sehr guter Dinge dass bis zum 2. IDM Lauf in Zolder endgültig ale Probleme beseitigt sind und wir wirklich „mitspielen“ können.

Ich halte Euch auf dem Laufenden – Eurer Markus