Zu den finalen Vorbereitungen der Saison gehört auch ein Besuch auf dem Prüfstand – auch hier liegen Freud und Leid nicht weit auseinander …

Am letzten Freitag haben wir unseren Rennkollegen Sepp Sattler – Sattler Motorsport – in Triftern besucht und wir waren mit unserem Gespann auf seinem Prüfstand.

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Fritze und Uwe kamen von Königswartha runter und sind daher schon Donnerstags losgefahren und ich startete am Freitag Morgen so um 4.30 Uhr.

Mit dabei war unser Spezialist für die Elektronik, Viviano von Viva Moto aus Stuttgart-Stammheim, der sich intensiv mit unserem Steuergerät / ECU beschäftigt hat.

Die ersten Eindrücke waren sehr positiv und als Laie war ich doch sehr verwundert wie viele Informationen aus der ECU ausgelesen werden können … 🙂 … die Daten der letzten Saison waren komplett sichtbar – ohhhh, da bin ich als Fahrer wirklich gläsern, da gibt es keine Ausreden … hihi … gibt es bei mir sowieso nicht.

Warm fahren, dann die ersten Probeläufe zum Abgleich bzw. zur Anpassung der Werte, dann ein abruptes Ende … Benzin tropft, Motor geht aus, Anspannung und Angst im Raum -> zum Glück hat sich nichts entzündet.

Erste Diagnose, Probleme an der oberen Einspritzleiste, erster Zylinder geflutet und somit einen Motorschaden erlitten (Details wissen wir erst wenn der Motor zerlegt ist).

Dies hieß dann Abbruch und direkt mal planen wie schnell wir wieder hier zum Prüfstand zurück kommen können, denn ohne diese Voreinstellungen macht es keinen Sinn ins Trainingslager zu fahren.

Die Ungeplanten zusätzlichen Kosten erfreuen uns nicht – daher sind neue Sponsoren sehr willkommen. ….. Sponsoren gesucht ….

Ich halte Euch auf dem Laufenden, euer Markus

Termine Saison 2020 – das ist unser Plan

Die Arbeiten am Gespann gehen gut voran und der Terminkalender für die kommende Saison steht – ist allerdings davon abhängig dass wir auch genügend Unterstützung zusammen bekommen.

Termine 2020

Permanent Starter in der IDM und Gaststarts in der Trophy und WM

23. – 27. März 2020 Trainingslager Val de Vienne (F)
10. – 12. April 2020 Int. Sidecar Trophy Brünn (CZ)
25. – 26. April 2020 Puschwitzer Dreieck Puschwitz (D)
16. – 17. Mai 2020 2. WM Lauf Lausitzring (D)
21. – 24. Mai 2020 IDM 1. Lauf Red Bull Ring (A)
03. – 05. Juli 2020 IDM 2. Lauf Most (CZ)
24. – 26. Juli 2020 IDM 3. Lauf Schleiz (D)
14. – 16. August 2020 IDM 4. Lauf Assen (NL)
11. – 13. September 2020 IDM 5. Lauf Lausitzring (D)
25. – 27. September 2020 IDM 6. Lauf Hockenheim (D)
03. – 04. Oktober 2020 IDM – Sidecar Festival Oschersleben (D)

Weitere Sponsoren sind sehr willkommen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, viele Grüße, euer Markus

Dem Motor mehr Luft geben, dem Fahrer eine bessere Sitzposition und das mit einer neuen Airbox und einer neuen Verkleidung.

Meine Wünsche nach Veränderung haben leider ein wenig mehr Arbeit verursacht als anfänglich gedacht.

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Mit der neuen Airbox, die ein wesentlich größeres Volumen hat, als die bisherige, soll dem Motor mehr Luft zugeführt werden und natürlich ist damit die Hoffnung verbunden dass ….

Gegen Ende der Saison war auch sehr schnell klar dass wir für die Saison 2020 eine neue Verkleidung beschaffen werden, dies wurde dank Harald Endefeld, HP Sidecar Parts, auch sehr schnell in die Tat umgesetzt.

Die neue Verkleidung muss immer an das Gespann angepasst werden, in unserem Fall noch besonderst da das Chassis ca. 5 cm länger ist als normal. Auf den Bildern seht Ihr wie die Halter angebaut werden und die Sitzschale reingeklebt wird.

Aber leider passen die neue Verkleidung und die neue Airbox nicht ideal zusammen und sorgen, für die oben angesprochene Mehrarbeit. … aber wo ein Wille ist da gibt es auch einen Weg 🙂

Also schafften wir erst einmal Platz für die neue Airbox …

Dann folgte die Sitz Probe und der erste Eindruck fühlt sich sehr gut an … allerdings so richtig werden wir dies erst feststellen beim Fahren … mal sehen wann dies das erste mal sein wird.

Irgendwie müssen die Öffnungen die man geschaffen hat auch wieder geschlossen werden und bei diesen Arbeiten muss man sehr kreativ sein – deshalb sieht es auf den Bildern auch sehr wild aus.

Aber wichtig ist das Ergebnis und das sieht nach einem erfolgreichen Wochenende doch sehr gut aus. 🙂

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Das ist die von uns laminierte Haube, diese wird die neue Airbox schön abdecken und zusammen mit der Verkleidung ein gutes Bild abgeben.

Mal wieder einen großen Dank an die Jungs, Lars, Fritze und Uwe.

Wir wünschen Euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Neue Jahr.

Ich halte Euch wie immer auf dem Laufenden, Euer Markus

Einfach mal Danke sagen für die Unterstützung in der Saison 2019

Es wird Zeit Danke zu sagen, an die Partner, Helfer, Freunde, kleine u. große Sponsoren – ohne Euch Alle wäre dies nicht möglich gewesen – VIELEN DANK

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Und als kleines Dankeschön gibt es diesmal ein paar Bilder von Marta Kopecka (Frau von Ondrej) die einfach mal das drumherum zeigen … 🙂

Besuch ist immer willkommen, wir erklären sehr gerne unseren Sport und geben auch gerne Autogramme … und nach dem Fahren wird auch mal ein Bier getrunken.

Die Kinder von Marta und Ondrej sind immer dabei, Sie sind eine Bereicherung für unser Team – vielleicht ist das die nächste Sidecar Generation.

Die Bilder sprechen doch einfach für sich …

Auch wenn es einige Momente gab wo wir uns sehr geärgert haben oder auch verärgert waren, so gab es doch auch viele Gründe für Spaß und Freude.

Marta überrascht uns immer wieder mit neuen Motiven / Perspektiven … 🙂

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Danke, Danke, Danke …

… die Vorbereitungen für die Neue Saison laufen schon, somit kann ich Euch versprechen dass der nächste Bericht wieder ein wenig technischer wird.

Viele liebe Grüße, ich halte Euch weiter auf dem Laufenden, euer Markus

 

IDM-Finale Hockenheim-Heimrennen -> Freud und Leid lagen sehr nah beieinander …

Freude – gutes Training, gute Stimmung, Zusage von Ondrej für die Saison 2020

Leid – erstes Rennen nicht über eine Runde hinaus gekommen, zweites Rennen vom Start an gemerkt dass der Motor nicht die volle Leistung hat, leider in der Gesamtwertung von P6 auf P8 abgerutscht …

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Am besten fange ich einfach mal ganz von vorne an … die Anreise am Donnerstag war für mich ein Katzensprung, denn ich komme aus der Nähe von Stuttgart und daher ist Hockenheim mein Heimrennen mit einer Anreise von ca. 110 km … Fritz, Lars und Uwe kamen im Lauf des Abends und Ondrej mit Martha, Petr, Marek und den Kindern kamen in der Nacht.

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Freitags am frühen Nachmittag dann das erste freie Training, die Strecke war noch feucht, Ondrej war zum ersten Mal in Hockenheim, deshalb sind wir mit Regenreifen rausgefahren und es ging uns hauptsächlich darum die Strecke kennen zu lernen und ein gutes Gefühl zu bekommen – dies gelang und am frühzeitigen Ende, durch einen Abbruch, fanden wir uns auf P11 von 24 Gespannen wieder.

Am frühen Abend um 18.30 Uhr dann das Q1, es waren immer noch nasse Verhältnisse und deshalb sind wir wieder mit Regenreifen ins Training gegangen. Dies war auch die richtige Entscheidung und uns gelang direkt ein paar schnelle Runden. In den ersten Minuten des Trainings lagen wir sogar unter den Top 5, dies war aber nur ein kurzer Moment bis die anderen Teams in Fahrt kamen.

Im Verlauf des Trainings hatten dann mehrere Gespanne auf Regenreifen umgerüstet und verbesserten dann auch Ihre Zeiten. Überraschenderweise waren wir am Ende des ersten Zeittrainings immer noch auf der 10. Position, damit waren wir sehr zufrieden.

Außer den normalen Service Arbeiten musste nichts gemacht werden, daher freuten wir uns auf den Samstag mit dem Q2 um die Mittagszeit und dem ersten Rennen am Abend.

Das Wetter hatte sich gebessert und so startete das Q2 bei komplett trockenen Verhältnissen, somit wurden die Karten komplett neu gemischt. Wir fuhren ein paar schnelle Runden und bogen dann in die Box zum Besprechen ab. Das Zusammenspiel zwischen Ondrej und mir klappte sehr gut, aber wir stellten fest das im trockenen Zustand die Piste doch wesentlich anstrengender ist. 🙂

Beim kurzen Blick auf den Zeiten Monitor stellten wir fest dass wir mittlerweile auf P21 zurückgefallen waren, aber dass schon eine kleine zeitliche Verbesserung uns ausreichen würde um 2 oder 3 Plätze weiter vorne zu stehen (in der Startaufstellung).

Also nochmal Helm auf und raus, der Plan war eine Einroll Runde und dann eine Runde alles geben – gesagt, getan … wir fuhren knapp 1 Sekunde schneller, wussten aber zu dem Zeitpunkt noch nicht ob du Konkurrenz sich auch nochmal verbessert hat.

Zurück in der Boxengasse bekamen wir die Bestätigung, die schnellere Zeit reichte um uns auf P19 zu verbessern, damit waren wir sehr zufrieden – denn hier in Hockenheim waren noch mehr WM Fahrer und starke Gast Starter angetreten.

Um 18 Uhr am Samstag Abend dann das erste Rennen, die Vorfreude war groß und mit dem Wissen dass ein paar Bekannte und Arbeitskollegen auf der Tribüne saßen wollten wir alles geben und um jede Position kämpfen.

Beim Start selber kamen wir schon schlecht von unserer Startposition weg, da dachte ich noch das es einfach nur ein schlechter Start ist, aber bei den darauffolgenden Metern stellte ich fest dass sich die Kupplung verabschiedet hatte und wir die Leistung nicht auf die Straße bekamen. Wir fuhren einmal über Start und Ziel und quälten uns eine weitere Runde, aber dann war klar dass wir so nicht fertig fahren können. 😦

Leider ein vorzeitiges Ende und keine Punkte.

Wir tauschten die Kupplung und bereiteten das Gespann dann für das zweite Rennen am Sonntag vor. Da es am Sonntag Morgen für uns Gespann-Teams leider kein Warmup gibt konnten wir nur ein paar Runden im Fahrerlager drehen um zu testen ob die Kupplung ihren Dienst tut.

Dann hieß es warten, denn das Rennen fand erst am späten Sonntag Nachmittag gegen 17.30 Uhr statt.

Voll motiviert fuhren wir in die Startaufstellung … aber schon in der Besichtigungsrunde fühlte sich das Moped nicht gut an … der Start war schon wieder komisch, wir kamen nicht gut von unserer Position weg und alle Gespanne, die hinter uns gestartet sind, zogen an uns vorbei. Irgendwie stand uns nicht die volle Leistung zur Verfügung, aber nicht immer, sondern nur in gewissen Drehzahlbereichen! … puhh, die Enttäuschung war groß, dass war ein Kampf mit sehr stumpfen Waffen … kurz überlegte ob wir das Rennen vorzeitig beenden, aber da es sich nicht so anfühlte als würde gerade was kaputt gehen fuhren wir weiter, dem Feld hinterher, um wenigstens ein paar Punkte mit zu nehmen.

Die spätere Analyse lies uns vermuten dass beim Warmlaufen die Lambdasonde kaputt gegangen ist und diese dann ständig falsche Werte an das Steuergerät lieferte und somit der Motor nicht optimal lief (wurde in der Analyse zu Hause betätigt).

Sehr sehr schade für uns, denn gerade in meinem Heimrennen wollte ich nochmal bestätigen dass wir als Newcomer die IDM bereichern – im Training haben wir es auch gezeigt 🙂 … keine Punkte im ersten Rennen -> hierdurch verloren wir leider in der 600er Gesamtwertung auch 2 Plätze und rutschten von P6 auf P8 zurück – wie gesagt Freud und Leid lagen in Hockenheim leider nahe beieinander  …

Vielen Dank für die tollen Bilder an Martha … vielen Dank an das komplette Mechaniker Team Uwe, Fritze und Lars … vielen Dank an Ondrej, Martha, Petr und Marek … vielen Dank an unsere Sponsoren, Gönner und Freunde und danke für die Unterstützung und das mitfiebern und mitleiden …

Unser Blick geht nach vorne, nach der Saison ist vor der Saison, … die Technik funktioniert weitgehend und muss nur noch ein wenig optimiert werden … hier werden wir die Airbox ändern und eine neue Verkleidung ist bestellt, alles weitere werden wir sehen … wie schon oben geschrieben hat Ondrej und sein Team für 2020 zugesagt, dass freut mich sehr, weil es menschlich und auf der Strecke sehr gut passt …

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Wir werden 2020 wieder in der IDM an den Start gehen, wollen dort weiter vorne mitspielen und dann wirklich mal den einen oder anderen Gaststart in der WM machen.

### Hierzu suchen wir noch Sponsoren ###

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden, euer Markus

Nicht zufrieden in Assen …zum ersten mal auf dieser Rennstrecke, wechselhafte Verhältnisse und technische Probleme

Die Überschrift sagt schon alles, da fällt es mir auch nicht so leicht darüber zu berichten! 😦

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Nach dem Auffahrunfall beim letzten Lauf in Most hatten die Jungs doch etwas mehr Arbeit mit der Verkleidung, denn außer der Nase mussten auch mehrere Risse geklebt und verstärkt werden.

Der zeitliche Ablauf innerhalb der IDM ist immer ähnlich, so fängt es für uns meistens am Freitag um die Mittagszeit mit einem freien Training an, so auch hier in Assen. Als Fahrer bin ich zum ersten mal in Assen und mit Sophie Sattelberger habe ich auch meinen vierten Beifahrer bzw. Beifahrerin im Boot (Danke Sophie für deine Unterstützung und den guten Job), d.h. erst einmal die Strecke kennen lernen und sich aneinander gewöhnen.

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Unter diesen Umständen waren wir doch sehr überrascht dass wir am Ende des Trainings uns in der Zeiten Liste auf Position 13 wiedergefunden haben.

Die Strecke gefällt mir gut, ist schnell und den Verlauf der Strecke konnte ich mir sehr gut merken … das Zusammenspiel mit Sophie hat auch sehr schnell gut geklappt … vor knapp 5 Jahren waren wir zum ersten mal miteinander unterwegs, damals auf dem ersten F1 600 Projekt 🙂

Am späten Nachmittag dann das Q1, die Strecke war trocken und bot so die besten Verhältnisse für schnelle Runden.

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Wir fühlten uns ganz wohl und verbesserten unsere Rundenzeit um 2 Sekunden gegenüber dem freien Training. Aber unsere Konkurrenten verbesserten sich auch und so rutschten wir in der Zeiten Liste auf P16 zurück.

In der Nacht von Freitag auf Samstag verschlechterte sich das Wetter und es begann zu Regnen, dies hielt auch den Samstag an. Zum Q2 hatte es leicht abgetrocknet, d.h. die Verhältnisse waren so wie ich Sie gar nicht mag, ein bisschen nass und ein bisschen trocken. 😦

Ich entschied mich für die Regenreifen, denn damit bin ich flotter unterwegs als mit Slicks auf nasser Piste. Allerdings als wir das Gespann zum Beginn des Trainings starten ging es sofort wieder aus und sprang nicht mehr an …. puhhh dass braucht kein Mensch so kurz vor dem Qualifying …

Fritze und ich haben dann mal auf die Schnelle die Elektrik zerpflückt, alles durchgeschaut, aber keinen offensichtlichen Fehler gefunden … plötzlich sprang das Gespann wieder an und wir konnten leicht verspätet ins Q2 starten … allerdings trocknete die Strecke so schnell ab dass es keinen Sinn machte mehr als 3-4 Runden mit den Regenreifen draußen zu bleiben.

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Beim Einfahren ins Fahrerlager schlug dann der Fehlerteufel wieder zu und dass Gespann ging wieder aus … zum Glück nicht auf der Rennstrecke … „wer sein Moped liebt der schiebt“ … arme Sophie …

Leider war somit keine Verbesserung unserer Rundenzeit möglich und wir mussten uns mit dem 16. Startplatz zufrieden geben.

Nach längerer Suche fanden wir dann auch den Fehler, eine Steckverbindung am Anlasser Relais war schon leicht verschmort und hatte mal Kontakt und mal keinen.

Das Wetter verbesserte sich leider nur für kurze Zeit, sodass den ganzen Tag über die Verhältnisse auf Strecke nicht einfach waren. Als dann noch ein Motorrad fast die komplette Strecke mit Öl verunreinigte gab es erst einmal einen Abbruch von über einer Stunde …. der Zeitplan kam ins Wanken und der Start der Gespanne war unklar.

Dann plötzlich die Info dass es in 20 Minuten los geht, also ab in die Lederkombis und auf zum Rennen. Die Verhältnisse waren weiterhin wechselhaft, zusätzlich wussten wir nicht wie es mit dem Öl auf der Strecke aussah – dies verursachte bei mir auch passend zum Wetter „gemischte Gefühle“.

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In solch einer Situation ist für mich klar dass die Sicherheit vor geht und daher signalisierte ich dem Team dass wir einfach nur versuchen heil das Rennen zu Ende zu fahren … denn noch fehlt mir dass perfekte Fahrgefühl für solche Verhältnisse.

Natürlich ist es möglich bei diesen Bedingungen schnell zu fahren, dass zeigten viele unserer Rennkollegen, aber mir fehlt noch die Erfahrung, schließlich bin ich dieses Jahr erst in die IDM eingestiegen …

Somit fuhren wir sehr verhalten los, versuchten keine Fehler zu machen und beendeten das Rennen ohne das Gespann und uns kaputt zu machen.

Ich freue mich auf das nächste Rennen in Assen bei hoffentlich trockenen Verhältnissen.

Danke für die tollen Bilder an Henk Mannes, an Biele-Pixxx und an Richard Nijhof.

Nächste Station ist jetzt dieses Wochenende, Heimrennen in Hockenheim, ich hoffe auf trockene Verhältnisse und wichtige positive Entscheidungen für die Saison 2020.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, Euer Markus

Auf Nummer Sicher in Assen unterwegs … bei gemischten Verhältnissen wollten wir einfach nichts kaputt machen …

Nur eine kurze Info – Bericht folgt – die Verhältnisse waren katastrophal, es hatte geschüttet ohne Ende, dann über eine Stunde Abbruch und dann mussten wir uns schnell fertig machen…

Die Piste war noch sehr feucht und am abtrocknen … das sind nicht meine Verhältnisse, ich mag es richtig trocken oder richtig nass … daher war für uns klar, wir wollen ein paar Punkte mitnehmen und nichts kaputt machen … P17 im Feld und P7 in unserer Klasse, wir sind den Umständen entsprechend zufrieden.

Bericht folgt Ende der Woche … Euer Markus

Aus Most zurück – Als Newcomer in der IDM im vorderen Mittelfeld unterwegs … dies übertrifft unsere eigenen Erwartungen und hätte bestimmt der eine oder andere nicht von uns gedacht :-)

Abgesehen von den Unfällen die es in Most gegeben hat, war es für uns eine tolle Veranstaltung.

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Wie man sieht haben wir ein wenig Arbeit mit nach Hause gebracht, aber trotzdem sind wir mit dem Wochenende sehr zufrieden und zum Glück haben wir ja auch genügend Zeit bis zur nächsten Veranstaltung in Assen.

Aber wie sonst auch fange ich doch einfach mal von vorne an … Donnerstagnachmittag bin ich schon angereist und bei der Stellplatz Suche schon fast verzweifelt, denn das Fahrerlager war schon gut gefüllt und der Bereich für die Gespanne so gut wie voll.

Gegen 20 Uhr kamen dann auch die Jungs, Uwe, Fritze und Lars und irgendwie haben wir für beide Teams noch einen Platz gefunden. Sogar Andre mit Transporter und Wohnwagen haben wir am späteren Abend noch platziert bekommen. 🙂

Ich fahre gerne in Most und bin dort auch schon oft gefahren, dadurch und dass mehrere unserer Kontrahenten hier noch nicht gefahren sind, rechneten wir mit einem kleinen Vorteil für uns. Genau so sah dann am Freitag Morgen, in den ersten Minuten des freien Trainings, die Zeiten Liste aus … wir waren kurzzeitig auf P4… 🙂

Aber Runde für Runde fanden sich alle Teams besser zu Recht, die Rundenzeiten wurden immer schneller und wir rutschten zurück ins Mittelfeld. Mit der erreichten Rundenzeit von 1,54 waren wir erst einmal happy, denn uns war klar, dass wir noch an der richtigen Übersetzung feilen müssen, denn die Erfahrungswerte vom letzten Jahr mit der Ducati konnten wir nicht nutzen (sind einfach nicht vergleichbar).

68444612_2392993604069122_729874231042506752_nFür das erste Qualyfying am Abend war dann nur ein normaler Service nötig und die erste Anpassung der Übersetzung, wir wählten eine etwas Aggressivere, damit wir besser aus den Ecken kommen.

Dann am späten Nachmittag / früher Abend das Q1 … alle Teams gingen auf die Strecke in Erwartung 25 Minuten trainieren zu können, dann nach ca. 5 Minuten ein Abbruch … auf der Start / Ziel Graden gab es einen schweren Unfall von einem Französisch / Belgischen Gespann … daraufhin wurde das Q1 nicht mehr neu gestartet … anfänglich sah es gar nicht gut aus -> aber im Laufe des Wochenendes kam die positive Botschaft aus dem Krankenhaus das Fahrer und Beifahrer außer Lebensgefahr sind … puhhh, waren wir alle erleichtert …

Trotz des Abbruches wurden die bis dahin gefahrenen Runden gewertet, somit hatte jedes Team 2-3 Runden mit gültigen Zeiten absolviert. Ich bin einer von denen die mehrere Runden benötigen um schneller zu werden, daher mussten wir mit der erreichten Zeit von 1,55 und P14 sehr  zufrieden sein . (ganz ehrlich, zu diesem Zeitpunkt waren die Zeiten usw. eigentlich egal … ein kurzer Moment war uns allen bewusst was wir da tun und was passieren kann)

Am Samstag Morgen dann das Q2, in der Nacht hat es angefangen zu regnen und bis zum Beginn des Trainings hat es leider nicht abgetrocknet. Daher mal wieder ein Reifen Poker, ein Teil der Strecke war noch nass, ein Teil schon teilweise abgetrocknet – in solchen Fällen entscheide ich mich immer für die Regenreifen … da es klar war dass bei diesen Verhältnissen keine Verbesserung der Rundenzeiten möglich war, gingen auch nicht alle Teams ins Training.  Ondrej und ich fuhren das komplette Training durch und landeten am Schluss auf P8 in Q2. In der Gesamtwertung von Q1 und Q2 zusammen stehen wir am P13 in der Startaufstellung.

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Am Abend dann das erste Rennen … es gab eindeutige Wetterverhältnisse, denn es war trocken und sehr warm. Der Start war nur mittelmäßig und da der Weg zur erste Kurve sehr lang ist schossen wieder einmal die 1000er Gespanne an uns vorbei und bogen vor uns in die ersten Kurve. Wir brauchten leider viel zu lang um an den 1000er wieder vorbei zu kommen, bzw. überholten am Anfang an den falschen Stellen, sodass wir den gewonnen Platz auf der anschließenden Gerade sofort wieder verloren. Erst als ich die Taktik geändert hatte und die 1000er vor dem „Geschlängel“ überholte reichte uns der Vorsprung aus diesen Platz Gewinn auch zu verteidigen. Leider kam ich zu spät auf diese Idee und so kamen wir über die Position 15 nicht hinaus – aber wir freuten uns sehr über die schnellste Rundenzeit von 1,49 … diese war 7 Sekunden schneller als im Training. 🙂

Das zweite Rennen war auch erst wieder am Sonntag Abend und leider gab es kein Warmup oder Training  zuvor … daher hieß es warten, warten, warten … das liegt mir gar nicht.

Dann der Start, der gelang diesmal richtig gut, wir verloren so gut wie keine Position bis zur ersten Kurve … dann stand aber plötzlich ein Gespann quer, ein Rückstau bildet sich und es kommt zu einem kleinen Auffahrunfall mit dem Team Kranenburg (sorry, aber das war keine Absicht und konnte ich nicht verhindern). Unsere Nase wurde eingedrückt und die Verkleidung zerdrückt, in diesem Moment zogen einige Gespanne an uns vorbei … ich brauchte ein paar Meter zum überprüfen ob das Gespann noch fahrbar ist und gab dann wieder Gas … außer dass die Verkleidung ein wenig flatterte schien alles ok zu sein.

Bei der ersten Start/Ziel Durchfahrt bekamen Lars und Fritze lange Gesichter, wir waren auf Position 17 zurückgefallen. Mit dem Wissen aus dem ersten Rennen begonnen wir unsere Aufholjagd und verbesserten uns bis kurz vor Schluss des Rennens auf P11 und in der 600er Wertung auf P4. Doch diese Position mussten wir dann in der letzten Runde, mit fahren der Kampflinie in der kompletten Runde, verteidigen – dies gelang uns auch und wir waren sehr happy … als wir die Rundenzeiten sahen war die Freude noch größer, denn wir fuhren viele 1,49er Runden. … freu …

Somit war es ein erfolgreiches Wochenende für das Team #19, auch wenn wir ein bisschen Arbeit mit nach Hause gebracht haben. Vielen Dank an das komplette Team, dies Sponsoren und unsere Gönner … und vielen dank an Marta für die tollen Bilder.

Ich glaube wir können ganz selbstbewusst behaupten dass wir eine Bereicherung für die IDM Sidecar sind. :-)))

Viele liebe Grüße – Euer Markus